What was up?

09.04.06

What's going on on Sundays @ Centennial Park in Pearland?

- a lot! Watch play1.avi (3,07 MB), play2.avi (4,78 MB) and dunkit.avi (5,62 MB)

31.03.06

Wo wohnen wir?

Hier sind 2 Aufnahmen aus unserem Firmenhubschrauber :-)

Coopers Mill Apartments

Noch etwas näher:

14.02.06




06.02.06
Alles Gute Alles Gute zum
Geburtstag



20.01.06

Welcome to Texas

Tim und ich sind vorvorgestern gut in Houston am George Bush Intercontinental Airport angekommen. 73° Fahrenheit Außentemperatur. Das sind etwa 23° Celsius. Das Klima ist momentan sehr angenehm. Jeans und T-Shirt eine angemessene Kleidung, zumindest was den Aufenthalt im Freien betrifft. In öffentlichen Gebäuden sieht's da schon wieder ganz anders aus. Durch die Klimaanlagen, die ziemlich kalt eingestellt sind, habe ich bisher auch schon gefroren. Peter, Medientechniker und noch bis Ende nächste Woche Praktikant bei Rollac, holte uns vom Flughafen ab. Wir fuhren dann zunächst in die Firma, wo wir aber erst gegen 17.30 Uhr Ortszeit ankamen. Wir haben dann auch schon ein paar Mitarbeiter kennengelernt. Dann sind wir noch zur Eva gefahren (die Geschaeftsfuehrerin) und haben eine Matraze abgeholt. Danach waren wir gleich noch bei Walmart einkaufen, wo wir die Verpflegung fuer die ersten paar Tage besorgt haben. Viele Eindruecke auf einmal. Dann sind wir zu unserem Apartment gefahren. Die Strecken sind weiter als wir dachten. Der Komplex ist direkt an der Interstate 45 (Highway). Trotzdem hoert man nichts, da die Wohnung nach innen zum Pool gerichtet ist und rund herum auch noch Apartments sind. Das Apartment selbst ist recht sauber. Peter hat es vor unserer Ankunft nochmal gründlich gereinigt. Er ist sehr nett. Mist ist, dass das Apartment nur 2 Zimmer hat. Wir wollen das Wohnzimmer noch irgendwie abtrennen, dass derjenige, der im Wohnzimmer schläft auch seinen privaten Bereich hat. Wir aßen noch ein paar Toast, die wir mit unserer neuen Toaster warm gemacht haben. Dann sind wir gegen 21 Uhr ins Bett gefallen. Verständlicherweise, da der Tag für uns ja 7 Stunden länger dauerte als normal.
Gestern hat uns Peter die Firma gezeigt, wir haben die einzelnen Bereiche der Firma angeschaut und die Mitarbeiter kennengelernt. Die IT-Technik haben wir auch gesehen. Zur Mittagszeit sind wir dann ins Social Security Office in Pasadena, dem mexikanischen Viertel von Houston gefahren, um eine Sozialversicherungsnummer zu beantragen, damit wir ein Bankkonto eröffnen können. Wir haben 3 Stunden warten müssen, eh wir dann am Schalter waren. Es waren viele Leute da. Die Zeit verging aber dennoch sehr schnell, da wir uns gut mit Ashley unterhalten haben. Ashley stand vor uns in der Warteschlange. Sie brauchte eine neue Sozialversicherungskarte, weil sie ihre verloren hatte. Sie war sehr nett und wir konnten sie gut verstehen. Auch sie konnte uns gut verstehen. Sie war erstaunt, wie weit wir doch mit unseren Sprachkenntnissen sind. Das freute uns natürlich.
Leider müssen wir heute nochmal zum Social Security Office. Die Frau am Schalter meinte, wir brauchen noch einen Brief von unserer Firma, der bestätigt, dass wir die Firma uns angestellt hat. Mittlerweile haben wir herausgefunden, dass sie sich unsere Unterlagen wahrscheinlich nicht genau genug angesehen hat, da wir solch ein Bief eigentlich nicht brauchen. Nun fahren wir heute noch einmal hin. Diesmal wird es klappen.
Gestern abend waren wir noch in einer Sportsbar. Das sind Bars, wo ein Haufen Fernseher rumstehen, die Sportübertragungen bringen. Da konnte ich ein paar schöne NCAA-Spiele (College Basketball) anschauen. In den News war Antonio Davis von den New York Knicks. Er erhielt eine Sperre für 5 Spiele, weil, glaube ich, Zuschauer bedroht hat. Wir haben den Abend dort mit Poker und ein paar Bier verbracht. War angenehm. Wir haben dann noch die Bedienung kennengelernt - Christine. Wir haben uns ein wenig unterhalten. Die Leute hier sind anscheinend ziemlich aufgeschlossen. Man kommt schnell ins Gespräch.

Soviel zu den ersten Erlebnissen hier in Texas. Auf einer zusätzlichen Seite, erreichbar durch Klick auf das Bild von der Texas- bzw. USA-Flagge oben links, dokumentiere ich meine Erlebnisse. Auf den Seiten meiner Praktikumskollegen kann man noch mehr erfahren (verlinkt unter Linkz -> Freunde).
10.01.06

Praktikum in Texas

Für alle, die es noch nicht wissen: ich werde ein Praktikum in Texas bei Houston absolvieren. Ich fliege am 18.01.06 hin und komme am 17.09.06 wieder. In der Zeit werde ich auf einer zusätzlichen Seite, die ich noch verlinke, ein kleines Tagebuch führen, wo ihr verfolgen könnt, was ich in Texas erlebe. Ich werde in der Firma "Rollac Shutter of Texas Inc." Software weiterentwickeln und Online-Kundenservices ausbauen. Seit Jahren stellt die Firma deutsche Praktikanten ein und durch frühere Praktikanten sind wir auf die Firma gestoßen.
Ich fliege zusammen mit einem Studienkollegen, Tim Kürschner. Er war in meiner Seminargruppe. Ein weiterer deutscher Student der Elektrotechnik aus Ilmenau wird Ende Januar nachkommen und mit uns zusammen wohnen.
20.12.05

Verteidigung "hervorragend"

Heute 13.30 Uhr habe ich meine Diplomarbeit mit dem Thema "Möglichkeiten und Grenzen von Voice over IP am Beispiel der Einrichtung der IP-Telefonie für den Firmenbereitschaftsdienst" erfolgreich verteidigt und damit mein Studium beendet. Die Zuschauer, 2 Professoren und eine Mitarbeiterin, waren völlig hin und weg, total begeistert. Ich konnte auch alle Fragen ausführlich, korrekt und zur vollsten Zufriedenheit beantworten. Als Note auf die Diplomarbeit kam letztendlich ein 2 heraus. Damit habe ich auch das Diplom mit gut bestanden und darf mich nun "Diplom Informatiker (FH)" nennen.
08.07.05

I'm back !

Ich bin zurück, und ich hoffe, es ist mein letztes Comeback nach den vergangenen 3 Jahren. Nachdem die NBA Baketball Challenge nun schmerzfrei überstanden ist und mein Knie immernoch keinen Mucks macht, kann ich hiermit die glückliche Meldung des lang ersehnten Comebacks ausgeben. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob das Knie auch ohne CH-Alpha, dem Knorpelpräparat, auskommt. Ich habe es abgesetzt.
Ich freue mich auf die kommende Saison, endlich wieder die Bezirksklasse aufzumischen. Die Mannschaft hat es verdient wieder mit voller Kraft und neuer Energie in die Saison zu starten.
05.07.05

Die NBA Basketball Challenge 2005 in München

Vergangenes Wochenende waren über 400 Teams am Start. Darunter auch "Orange Juice", bestehend aus Olliver Stegner, Markus Spitzner, Maikel Beuckert, Kay Kretzschmar, mir und Benjamin Kunath, der aber leider verletzt zu Hause blieb. An seiner Stelle sprang ein Freund von Olliver ein. Am Samstag spielte das Wetter noch nicht ganz mit. Immer wieder wurden die nicht überdachten Plätze der insgesamt 28 Courts nass gehalten. Am Sonntag jedoch wie vom Wetterbericht versprochen Sonne pur. Die 12. Division war unsere und bestand aus 8 Mannschaften eingeteilt in 2 Gruppen. Günstigerweise erwies sich unsere Gruppe etwas schwächer als die andere, so dass wir uns nahezu mühelos als Gruppenerster für das Halbfinale qualifizieren konnten. Doch da erwartete uns ein starkes Team, gegen das wir anfangs Probleme hatten ins Spiel zu finden. Nach Umstellung auf Zonenverteidigung kämpften wir uns Stück für Stück wieder ran. So führten die Gegner bis kurz vor Schluss als ich gefoult wurde und wir mit einem Punkt dran waren. Doch statt den Sack zuzumachen und beide Freiwürfe zu treffen, hielten meine Nerven nur für einen Stand und es ging in die Verlängerung, in der der nächste Korb entscheidet. Wir hatten Gott sei Dank Ballbesitz, nachdem wir beide Sprungbälle vor Beginn der beiden Spielperioden (je 10 min) verloren hatten. Maikel wurde gefoult. Er konnte jedoch keinen Freiwurf verwandeln, was ihm bei der Anspannung nicht zu verübeln war. Doch wir holten den Rebound und „Floh“, der Ersatz für Benni, verwandelte den anschließenden Jumpshot – Finale. Nun machten wir uns Gedanken um unseren Finalgegner. Wir schauten uns deren Spiele an und vermuteten schon, dass wir sie im Finale wieder sehen. Sie hatten einen sehr starken Mann und setzten gern etwas mehr Härte im Spiel ein – gut an 2 sehr gering behaarten Spielern zu erkennen. Doch wider unseren Erwartungen fanden wir gut ins Spiel, führten von Anfang an und ließen kaum Hoffnung in ihnen aufkommen, mit mehr Härte das Spiel noch drehen zu können. Durch überragende Trefferquoten und eine über das gesamte Spiel durchgezogene gute Mannverteidigung hatten die Gegner keine Chance. Als Division Champion fuhren wir mit unseren gewonnenen T-Shirts nach einem wunderbaren Wochenende glücklich wieder nach Hause.

Ein paar Bilder und Videos gibt es hier
23.06.05

Kniescherzzustandsmeldung

Seit ca. 11 Wochen nehme ich wieder am Traning teil. Es tut meinem Knie gut, solange ich es nicht übertreibe. Mit 3 lockeren Waden-Trainingseinheiten mit den Jumpsoles konnte ich meine Muskulatur in den Unterschenkeln wieder zum Leben erwecken. Das Training hab ich unter großer Vorsicht durchgezogen, unter Beachtung kaum die Knie zu belasten bzw. die Oberschenkel einzusetzen.
Das Infrapatellarband hat mir nicht geholfen - im Gegenteil. Werd ich nie mehr tragen, das Teil. Die Vermutung, mein linkes Bein könnte minimal länger sein als mein rechtes, hat sich nicht bestätigt. Was sich fast bestätigt hat, ist die Wirkung des Knorpelpräparates CH-ALPHA, was ich jetzt im 3. Monat teste. Täglich eine Ampulle Kollagen Hydrolysat. Anfang Juli werde ich es absetzen, um zu sehen, ob es wirklich was gebracht hat, oder ob die Bewegung und der Muskulaturaufbau für die Schmerzfreiheit im Sport verantwortlich war. Ich bin eigentlich von der Wirkung überzeugt. Sollte ich wieder Schmerzen bekommen, werde ich das Präparat wieder nehmen und auf die halbe Dosis reduzieren. Damit kostet es mich dann 22 € im Monat. Ein kleines Übel für eine große Freiheit.
08.05.05

Wie sieht's nun in meinem Knie aus?

Das kann ich im Moment nicht einmal selbst beantworten. Die letzten 4 Tage hab ich das Knie 3 mal belastet. Davor hatte ich undefinierbare leichte Schmerzen, die momentan nicht auf Belastung zurückzuführen sind. Denn diese Schmerzen habe ich jetzt nicht mehr. Wie es aussieht, tut mir die Bewegung ganz gut. Bis auf diese komischen Schmerzen geht es mir erstmal wieder gut. Beim Training merke ich sie am Anfang. Aber wenn ich mich gedehnt habe und richtig warm bin, sind sie weg. Vielleicht krieg ich die noch mit der vollständigen Wiederherstellung meiner Beinmuskulatur weg.
Im Forum habe ich 3 kleine Videos vom letzten Spiel gegen die Landesauswahl reingestellt. Aber vorsicht: für Modem-Surfer können da schon 10 Minuten draufgehen.
13.04.05

Meine Kniescheibe

Das ist mein linkes Knie bei in einer 60° Stellung. Man erkennt gut den Knorpel unter der Patella, die ziemlich asymmetrisch geformt ist, was eine Grund für Fehlbelastungen und Abnutzungserscheinungen sein kann. Einerseits positiv zu wissen, warum ich Schmerzen habe, andererseits Mist, weil man nun nichts tun kann. Mein Sportarzt kann nichts weiter unternehmen als die Spritzenbehandlung fortzusetzen, die schon sehr erfolgreich war. D.h. ich kann jetzt nur noch immer schön Öl ins Getriebe kippen, damit nichts weiter verschleißt. In naher Zukunft werde ich Dr. Wetzel nochmal kontaktieren, um mit ihm über die Kniescheibe zu sprechen. Vielleicht hat er noch Ideen. Ansonsten bin ich mit meinem Latein und meine Ärzte mit ihrem so ziemlich am Ende.
04.04.05

Es geht aufwärts

So langsam stellt sich ein gutes Gefühl in meinem Kopf ein, so dass ich hoffen kann, wieder am Spielbetrieb des Vereins teilnehmen zu können. In den letzten 4 Wochen ist mir das Training gut bekommen. Damit meine ich, dass zumindest keine großen Schmerzen nach den Trainingseinheiten auftraten, so wie es im November letzten Jahres der Fall war. Die Teilnahme am Training wirkt sich positiv auf den Muskelaufbau und der damit verbundenen Entlastung des Knies aus. Geringe falsche Belastungen des retropatellaren Knorpels versuche ich noch mit dem Infrapatellarband zu vermeiden. Es muss immer noch eine Fehlbelastung geben. Das werde ich demnächst noch mit meinem Sportarzt besprechen. Das Band habe ich auf Anraten des Kniespezialisten Dr. Wetzel in Auerbach wieder in meine Behandlung aufgenommen. Sonst hatte er keine weiteren Ideen oder Ansätze, um mir effektiv zu helfen - toll. Desweiteren könnte das Knorpel-Präparat CH-Alpha mit Kollagen-Hydrolysat, das Risse im Knorpel heilt. Ich nehme es mindestens die nächsten 2 Monate. Das könnte entscheidend zu meinem Wiedereinstieg beitragen.
01.04.05

Forum aktiv

Ich habe ein Forum auf meiner Homepage installiert und es ist ab sofort nutzbar. Wäre schön, wenn es mit ein paar Beiträgen von neuen Usern befüllt wird. Zum Forum geht's übers Menü.
15.03.05

Noch immer keine Aussicht auf Genesung

Nach dem Training Ende November kamen neue Schmerzen, die ich bisher nicht kannte in diesem Maße. Es tat sogar beim schnelleren Gehen weh. Mein Arzt meint, es hätte nichts mit der OP zu tun und ist was ganz anderes. Ich seh das anders. Doch dazu später mehr. Mein Arzt hat mir für 215 € Durolane ins Knie gespritzt. Das ist ein Hyaluronsäure-Gel und wirkt als Gleitmittel für Knorpel. Wir gehen jetzt von einem retropatellaren Knorpelschaden aus, was letztendlich erst die OP herausstellte. Es geht also um den Knorpel unter der Kniescheibe, auf dem sie in der Führung gleitet.
Vorher kam mein Arzt nicht auf die Idee, dass die Schmerzen an der Patellasehne nicht durch diese selbst verursacht werden, sondern von der Kniescheibe ausstrahlen, ganz im Gegensatz zum Chefarzt des Orthopädiekrankenhauses Bad Düben. Der hat mich gefragt, wo ich Schmerzen habe und meinte sofort, "das strahlt aus". Ich war erstmal baff, da ich fest davon überzeugt war, dass es der Patellasehnenansatz ist. Jetzt stellt sich heraus, dass es doch der Knorpel ist. Da denkt man, man hat einen guten Arzt gefunden und dann wird man auch wieder enttäuscht.
Die Spritze hat erstmal viel geholfen. Das beweist, dass das Knie nicht gut geschmiert oder flasch läuft bzw. der Knorpel abgenutzt ist. Ich habe immer noch Schmerzen an der gleichen Stelle, wie ich sie auch vor der OP letztes Jahr hatte. Die OP war meiner Meinung nach nicht sehr sinnvoll. Es ging weder eindeutig daraus hervor, was das Problem in meinem Knie ist, noch konnte mir wirksam geholfen werden.
Jetzt behandle ich mein Knie mit Ultraschall und stärke meine Muskeln. Ich trainiere auch gelegentlich mit, solange das Knie mitmacht. Fahrrad fahren und Schwimmen tragen bei. Wenn mein Knie wieder Probleme macht geht's eben wieder zum Arzt. Irgendwann muss es klappen mich zu heilen.
16.11.04

Comeback Anfang Dezember noch fraglich

Leider muss ich feststellen, dass die Heilung doch länger dauert als erhofft. Ich werde am 30. November wieder das Training mitmachen. Danach wird sich herausstellen, ob ich noch mehr Zeit brauche, oder evtl. zum Spiel gegen Chemnitz wieder dabei sein kann. Gegen Limbach werde ich wahrscheinlich noch nicht mitspielen, auch wenn keine Schmerzen mehr da wären. Hab ja auch einiges verlernt, von der Kondition ganz zu schweigen.
21.10.04

Arthroskopie am 22.09.04 in Bad Düben

Nach nach dem letzten erfolglosen Versuch mit einer konservativen Behandlung (Röntgenreiztherapie) entschloss ich mich endlich zur OP. Bei der Arthroskopie wurde eine vergrößerte sowie eingeklemmte Plica festgestellt, die entfernt wurde. Die Plica ist eine Schleimhautfalte, die sich zwischen innerer Oberschenkelrolle und der Kniescheibe entlangzieht. Diese Falte ist individuell unterschiedlich stark ausgebildet und kann sehr fest und derb werden. Die Ärzte im Krankenhaus meinten schon vorne weg, dass meine Schmerzen am Ansatz der Patellasehne nicht unbedingt was mit der Patellasehne oder dem Ansatz zu tun haben. Probleme innerhalb können Schmerzen ausstrahlen. Da frag ich mich, was die Orthopäden da vorher diagnostiziert haben - was für eine Zeitverschwendung. Und so hoffe ich, dass die Plica die Reizursache bzw. der Entzündungsherd ist, der ja jetzt weg ist. Ansonsten sei mein Knie in gutem Zustand, meinte der Operateur.
Nun ist die OP 4 Wochen her. Ich hoffe ich kann im Dezember wieder voll schmerzfrei trainieren. Im Moment sind höhere Belastungen des Knies noch nicht möglich. Versuche wurden mit folgenden Schmerzen bestraft. Physiotherapie wurde erfolgreich durchgeführt. Laufen und Rennen ist wieder schmerzfrei möglich, allerdings nicht heilungsbeschleunigend. In den nächsten 6 Wochen ist Reha angesagt. Bewegung des Knies unter geringen Belastungen, um die Knorpel zu rehabilitieren, sowie Aufbau und Dehnung der Oberschenkelmuskulatur für Stabilität und Entlastung des Knies sind nun sehr wichtig. Ich werde jede Woche schwimmen gehen und auf dem Fahrrad und mit einem Theraband die Muskeln aufbauen.
22.04.04

Studenten streiken

Aufgrund des Planes die Studiengebühren erheblich zu erhöhen, finden in vielen Hochschulen heute keine Vorlesungen statt. Studiengebühren von über 300 € pro Semester sind geplant. Dass da die Studenten nicht mitmachen, ist wohl klar. Momentan liegt der Semesterbeitrag bei etwa 70 €. Die Frage ist, ob der Streik etwas bewirken kann. Doch diese Frage stellt sich ohnenhin allgemein.
Auch in Zwickau wird heute gestreikt. Um 9.00 Uhr fand eine Demonstration vor dem Rathaus statt.
09.03.04

Neuigkeiten nach Konsultation eines Sportarztes

Dr. Leonhardt war erstaunt über meine ehemals enorme Sprungkraft. Er meint aber, meine Sprungtechnik ist in Ordnung. Nach einer Ultraschalluntersuchung stellten wir eine stark entzündete Patellasehne fest. Das bedeutet nun, ich muss das linke Knie völlig entlasten bzw. jegliche Belastung vermeiden. Also selbst laufen darf ich nicht. Nur so kann die ständige Reizng der Patellasehne verhindert werden. Das bedeutet kein Basketball mehr für die nächste Zeit. Als nächstes wird eine weitere MRT gemacht. Da alle bisher angewendeten konservativen Behandlungsmethoden keinen Erfolg hatten, wird mit der MRT entschieden, ob evtl. eine Arthroskopie gemacht wird. Das ist im Grunde eine OP, bei der aber nur ein Schlauch in eine kleine Öffnung in der Haut in das Kniegelenk eingeführt wird. So wird das entzündete Gewebe entfernt und die Zyste aufgestochen. Danach muss das Kniegelenk möglichst ruhiggestellt werden, um die Heilung zu unterstützen. Der Heilprozess wird sehr lange dauern. Nachdem alles verheilt ist, muss der Muskelverlust wieder vorsichtig kompensiert werden. Der Muskelaufbau ist sehr wichtig für die Stabilisation des Knies. Erst dann kann ich wieder daran denken, Basketball zu spielen. Ich bin mir nicht sicher ob ich pünktlich zum Start der nächsten Saison einsatzbereit bin.
18.02.04

Jumper's Knee - die Ursachen - langsam komme ich der Sache näher

Schon mein Orthopäde stellte bei meinem linken Knie ein gedehnteres Kreuzband fest als beim rechten Knie. Doch er ging dieser Sache nicht weiter nach. Doch nun stoße ich wieder darauf, als man mich auf meine Sprungtechnik hinwies: Mein linkes Knie knickt höchstwahrscheinlich beim Sprung und bei der Landung nach innen ab. Dadurch wird die Patellasehne falsch belastet und damit überlastet, da die Kniescheibe falsch läuft.
Beim Absprung mit Anlauf stelle ich das linke Bein als erstes nach vorn, danach das rechte. Beide Fußspitzen zeigen dann fast 90° nach links zur Bewegungsrichtung. Das linke Bein muss also die Wucht des Anlaufs als erstes Abfangen bevor das rechte Bein hilft, die Bewegungsenergie nach vorn in Höhe umzusetzen. Diese enorme Kraft muss das Knie halten. Das Knie knickt nach innen. Das Kreuzband wird stark belastet und ist daher nun gedehnt.
Nun gilt es das Abknicken zu verhindern. Da werd ich mal meinen Arzt noch einmal aufsuchen. Der kann sich gleich mein Sprunggelenk mal mit anschauen. Dieses hat auch Einfluß auf den Bewegungsapparat des Knies. Die Pastellasehne soll durch das exzentrische Training repariert werden.
17.02.04

Jumper's Knee ? - nein danke, dann lieber 3 Beinbrüche

Nachdem die zuletzt versuchte Therapie und eine neue Kniebandage auch nicht funktionierte, mal wieder etwas neues:
Exzentrisches Training auch bekannt als Negativ-Training.
Es gibt folgende neue Erkenntnisse für das Patellaspitzensyndrom:
Das Negativ-Training soll bewirken: Diese Erkenntnisse gingen aus einem Beitrag von "Matthias2003" in diesem Forum hervor. Ich kann nur hoffen, dass er recht hat.
17.12.03

Neue mögliche Ursachen für Jumper's Knee - neues Therapieverfahren

Da ich letzten Sonnabend wieder auf einem B-Ball-Turnier war, hab ich mal wieder im Internet gestöbert, ob es nicht vielleicht neue Erkenntnisse in Sachen Ursachenforschung für Jumpers Knee gibt. Da fand ich doch etwas, was augrund von verschiedenen Anzeichen auch auf meine Person zutreffen könnte. In meinen vorherigen Ausführungen war von muskulären Dysbalancen zwischen Beuger- und Streckermuskulatur des Oberschenkels die Rede. Nun geht es um eine unterschiedliche Ausprägung der einzelnen Muskeln der Quadrizepsmuskulatur. Der starke vierköpfige Streckmuskel im Oberschenkel zieht mit enormer Kraft an der Kniescheibe, die über die Patellasehne mit dem Schienbein verbunden ist, so dass sich das Bein streckt.

Die konkrete Ursache für meine Schmerzen könnte ein gegenüber dem musculus vastus medialis zu stark ausgeprägter vastus lateralis sein, was zu einem ungleichmäßigem Zug an der Kniescheibe führt. Der stärkere Muskel zieht die Kniescheibe in seine Richtung, wodurch auch die Patellasehne einseitig mehrbelastet und bei meinen Sprüngen überlastet wird. Meine Absprungtechnik unterstützt mehr die Ausbildung des vastus lateralis und so kann es sein, dass der medialis zu schwach ist und damit die Kniescheibe falsch geführt wird, was übrigens auch ein Knirschen im Gelenk hervorruft.

Dies ist nun wieder nur eine von vielen möglichen Ursachen für Jumpers Knee. Es gibt so viele wie komplex der menschliche Körper ist. Zwischenzeitlich war ich müde weiter nach Ursachen zu suchen. Ärzte können da nicht mehr helfen. Jeder Mensch ist anders. Jeder Jumpers Knee Geplagte muss selbst herausfinden, was an seinem einzigartigen Körper falsch ist. Also versuche ich nun mit speziellen Übungen den medialis zu trainiern und den lateralis zu dehnen, da er wahrscheinlich kürzer weil stärker ist. Es gibt immer Hoffnung...
27.11.03

Neue Artikel im Shop

Da nun bald wieder Winter ist und ich wieder Lust auf Computerspiele bekommen habe, habe ich mir letzte Woche eine neue Grafikkarte und ein neues Mainboard geleistet, weshalb ich meine ersetzten Komponenten nun verscherbeln will. Ich biete sie hier für eine gewisse Zeit an. Ansonsten versteigere ich sie dann bei Ebay. zum Shop
26.11.03

Basketball-Turnier in Wolfen

Letzten Sonnabend, den 22.11.03, war ich mit ein paar Freunden auf einem kleinen Basketballturnier in Wolfen. Wolfen liegt etwa 40 km nördlich von Leipzig. Wir haben zweimal gegen 2 andere Teams gespielt und errangen einen grandiosen 2 Platz.
Im
Basketball-Bereich gibt's zwei kleine Videos.

just fly   YEAH
28.10.03

Kobe mit Prozess am Hals

Kobe Bryant wird beschuldigt, am 30. Juni eine 19 Jahre alte Hotel-Concierge vergewaltigt zu haben. Er gab zu, Geschlechtsverkehr mit der Frau gehabt zu haben, behauptet aber, dass dies im gegenseitigen Einvernehmen geschehen sei. Es steht Aussage gegen Aussage, die Beweislage ist laut Richter Gannett "dünn".
Ich glaube ihm. Ich denke, die Concierge hat ihn verführt, und er war so dumm und hat sich darauf eingelassen. Egal ob sie es geplant hat oder erst nach dem Sex auf die Idee kam, ihn zu verklagen. Wenn Menschen die Möglichkeit haben, an viel Geld heranzukommen, werden sie zu Monstern und gehen über Leichen, um die Kohle einzuheimsen. Grade die Amerikaner sind dahingehend skrupellos, egal wie lieb und nett sie sonst sind. Kobe hat es sicher nicht nötig Frauen zu vergewaltigen. Solche Belästigungsanschuldigungen gegen Stars sind heutzutage an der Tagesordnung. Mit seinen nun 25 Jahren sollte er wissen was er tut, doch vielleicht war ja kein Blut mehr im Hirn. Kann ja vorkommen.
Leider bedeutet das ganze einen üblen Imageverlust für Kobe. Noch sind ihm die Werbevertragspartner treu. Jedoch lassen sich genug Menschen in den USA von den Medien, die sowas ausnutzen und ausschlachten, beeinflussen. Einen Millionenverlust für Kobe. Klar hat er genug. Trotzdem kann er nichts dafür. Nun weiß er, dass Stars nun mal keine one-night-stands haben können.

Was meinst du dazu? Poste einfach deine Gedanken in der
Talk-Corner.
22.10.03

Kobe rocks the rim in Delitzsch

Neues Video im Bereich Basketball:
Alley Oop of the board. Nach Anspiel übers Brett von Paddy versenkt ihn Kobe in den Korb. zum Video
21.10.03

Startschuss gefallen - die eigene Domain ist aktiv

Seit heute steht die neue Adresse meiner Homepage. Mit Leistungen wie PHP, PHP-Upload, Perl, SSI, Wap, MySQL-Datenbank und vieles mehr ist in nächster Zeit einiges an Umstrukturierung der Homepage möglich, was ich nach und nach in Angriff nehme. Ich freue mich, euch auf meiner Seite begrüßen zu dürfen. Ich würde mich über ein paar Vorschläge für ein Layout sehr freuen. Mailt mir einfach (siehe Kontakt).

14.10.03
oben mein Arbeitsplatz darunter mein Zimmer
09.10.03

Saison 2003/2004 hat begonnen

Nach langer Pause bin ich nun auch wieder auf dem Feld. Meine Knieschmerzen sind verschwunden. Dennoch ist die nächste Zeit abzuwarten, ob die Schmerzen wiederkommen. Die Sache ist längst nicht erledigt für mich. Es sieht nun so aus, dass jegliche Entzündung der Sehne verschwunden ist und ich dadurch schmerzfrei bin. Die Frage ist jedoch, wie lang ? Nichts desto trotz spiele ich erstmal wieder.
01.10.03

Praktikum in Leipzig

Seit heute bin ich bei der AlpinBau und Service GmbH als Praktikant tätig. Das Praktikum geht bis 29.02.04. Ich habe eine nette WG in Leipzig/Lindenau gefunden, wo ich mich nun schön eingerichtet habe. Ich arbeite von ca. 07.30 Uhr bis 16.30 Uhr. In dieser Zeit bin ich über Email ständig erreichbar. Also wer was will, schreibt mir am besten ne Mail, wenn möglich. Das ist am günstigsten.
20.06.03

Extrakorporale Stosswellentherapie - Wird es Erfolg haben ?

Am Dienstag, den 17.06.03 hab ich mein Knie der Therapie unterzogen. Die hochenergetischen Materiewellen, Wellenlänge ähnlich dem Ultraschall, drangen bis etwa 0,5 bis 0,7 cm unter die Haut und zerstörten dort Mikrofasern meiner Patellasehne und des Ansatzes der Sehne an der Kniescheibe. Eine sehr schmerzhafte Angelegenheit, ohne Lokalanästhesie nicht auszuhalten. Etwa 5000 "Schuss" wurden meinem Knie in etwa 10 min zugeführt. Nun muss der Körper den Regeneriervorgang in die Wege leiten, damit meine Sehne endlich ausheilt. Zielstellung der Behandlung ist, dass die Sehne vollständig abheilt, was vorher nicht möglich war, da dieser Bereich des Körpers nur geringfügig durchblutet ist und daher kaum heilt, aber Schmerzen veruracht.
Hier ist ein schematisches Bild der ESWT-Behandlung bei der "Kalkschulter". Die Stosswellen zertrümmern das Kalk und kann vom Körper dann abtransportiert werden. ESWT wird daher auch gegen Nierensteine eingesetzt. Unter meine Patellasehne können sich ebenfalls Kalkablagerungen gebildet haben. Diese werden dann auch abgebaut sein.
Wie lange mach ich Pause? Ich werde zum Trainingslager zur Trainingseinheit das erste mal wieder mittrainieren und falls dann Schmerzen auftreten weitere 3 Wochen pausieren, da ich will, dass es wirklich vollständig abheilt, was leider ne ganze schöne Zeit dauern kann.
Falls ich dann keine Schmerzen mehr habe, ist es damit nicht getan. Wenn ich an meiner Sprungtechnik nichts ändere, wird es höchstwahrscheinlich wieder auftreten. Daher ist das Aufsuchen eines Sportarztes oder eines Trainers, der sich über Bewegungsabläufe bei Sprungsportarten auskennt unerlässlich. Ein schwieriger Teil der Nachbehandlung wird sein, den Bewegungsablauf des Absprunges so zu ändern, dass die Überbeanspruchung der Quadrizepssehne verhindert wird. Es könnte sein, dass durch leichtes Verdrehen des Knies beim Stemmschritt die Überbelastung zu Stande kommt. Doch diese Sprungtechnik zu ändern, wird Probleme bereiten.

Da ich am Wochenende des Trainingslagers für 3 Prüfungen in der kommenden Woche lernen muss, kann ich nicht das ganze Wochenende vor Ort sein.
20.05.03

Neue mögliche Diagnose und Therapiemethode Part #2

Durch meine physiotherapeutischen Maßnahmen stellen sich erneut Erkenntnisse heraus, die die vom 06.05.03 teilweise auch wiederlegen. Da wäre als erstes zu nennen, dass meine Quadrizepsmuskulatur nicht verkürzt ist und somit ein Hochstand der Kniescheibe nicht mehr relevant ist. Allerdings ist bei mir die Muskulatur an der Unterseite des Oberschenkels, d.h. die Beinbeugermuskulatur, stark verkürzt. Weiterhin stellte meine Physiotherapeutin eine leichte X-Stellung meiner Beine fest, was evtl. auch Grund für einen "Falschlauf" der Kniescheibe sein kann. Verkürzte Sehnen und Muskeln an den Innenseiten meiner Beine verursachen höchstwahrscheinlich die leichte X-Stellung. Nun dehne ich meine Beinbeugermuskulatur und die Reduktoren, um die X-Beine zu beseitigen. Weiterhin trainiere ich die Beinbeuger, um sie der Stärke der Quadrizepsmuskulatur anzupassen. Ich kann davon ausgehen, dass zumindest dies nicht sinnlos und nur Experimentaltherapie ist, wie es bei den anderen Sachen der Fall ist.
06.05.03

Neue mögliche Diagnose und Therapiemethode

Momentan wende ich eine neue Therapie an, die dem Ausblick des letzten Artikels entspricht. Es kommt ein möglicher Hochstand der Kniescheibe in Frage, der aus der sehr wahrscheinlich verkürzten Oberschenkelmuskulatur resultiert. Dies kann mit einem Schieflauf der Kniescheibe(Subluxation) verbunden sein, was letztendlich auch die Überstrapazierung der Quadrizepssehne aber auch Knorpelschäden verursachen kann. Um die Kniescheibe wieder an ihre richtige Position zu bringen, wird die Oberschenkelmuskulatur gedehnt wie es nur geht, da die Verkürzung nun mal die Kniescheibe nach oben zieht. Weiterhin ist der Muskelaufbau der Kniebeugermuskulatur hilfreich, was ich ja schon einige Zeit lang tue. Ein Arztbesuch mit Röntgenuntersuchung wird Aufschluss darüber geben, wieviel zu hoch die Kniescheibe steht, wenn sie es tut. Nun stellt sich mir die Frage, wie ich die Oberschenkelmuskulatur stark dehnen kann, ohne oder nur wenig die geschädigte Quadrizepssehne zu belasten. Dies werde ich hoffentlich bei meinem Physiotherapeut klären können.

ESWT-Extrakorporale Stoßwellentherapie

Eine erst seit etwas 10 Jahren existierende und bisher noch zu erforschende Therapie, die für mich in Frage kommt. Sichere Indikationen(Anwendungsfälle) sind "Kalkschulter", "Fersensporn" und Tennisellenbogen. Desweiteren kristallisiert sich die erfolgreiche Behandlung bei Kalkablagerungen an Sehnen und Sehnenansatzproblemen, wie es bei mir der Fall ist, heraus. Allerdings wird immernoch experimentiert. Doch da die Behandlung kaum Nebenwirkungen oder andere Verletzungen nach sich ziehen, werde ich das nach der Saison tun. Glücklicherweise hat mein Orthopäde die Aperatur, die hochenergetische Stoßwellen erzeugt. Zur Funktionsweise: einfach ausgedrückt sind es Materiewellen(Schall bzw. Druckimpulse), die in den Körper eingeführt werden und an einem Fokuspunkt interferieren und dort kleinste Mikrofasern zerstören, wodurch der Körper angeregt wird zu regenerieren, was vorher so gut wie nicht passiert, weil das Gebiet schlecht durchblutet wird. Auf dem Gebiet der Schmerztherapie ist ESWT sehr erfolgreich.
14.03.03

Die Folge jahrelangen und zuletzt übertriebenen Sprungkrafttrainings: Jumper's Knee - Patellaspitzensyndrom

Im Frühjahr letzten Jahres, auf einem Höhepunkt meiner Sprungkraftentwicklung, hatte ich zum ersten mal Schmerzen unterhalb der linken Kniescheibe. Damals dachte ich, ich hätte mich irgendwie gestossen, hab nicht weiter drüber nachgedacht. Die Schmerzen verschwanden wieder und tauchten nur gelegentlich wieder auf. Im Sommer fand André Zeit und Lust auch selbst an seiner Sprungkraft zu arbeiten. Wir trainierten, so oft es ging. Mit Gewichtsweste und ich sogar teilweise zusätzlich mit Jumpsoles sprangen wir um die Wette und spornten uns gegenseitig an. Die Schmerzen kamen wieder und wurden schlimmer. Nun hab ich mir ernsthaft Gedanken gemacht, was das sein könnte. Ich hab das Training erstmal abgebrochen. Damals hatte ich sogar bei Ruhigstellung des Knies noch Schmerzen. Daraufhin hab ich erstmal Pause gemacht, bis die Schmerzen verschwanden. Doch leider kamen sie beim normalen Training wieder. Ich ging zum ersten mal zu einem Sportorthopäden. Er verschrieb mir entzündungshemmende Tabletten und Ultraschall/Strom-Therapie. Ich machte wieder Pause und ließ die Therapie über mich ergehen. Schließlich war ich wieder schmerzfrei. Bis ich wieder im Training nach einigen hohen Sprüngen Schmerzen verspürte. Nun hab ich mir viel Gedanken gemacht, hatte Angst, es könnte eine gefährliche, chronische Krankheit sein. Hatte Angst, es wäre ein Meniskusriss. Viele Gedanken, ich müsse vielleicht aufhören mit B-Ball spielen. Schließlich ging ich natürlich wieder zum Orthopäden. Diesmal zu einem anderen. Dieser schickte mich zur MRT. Das Ergebnis war erstmal beruhigend - keine Schäden an den Menisken und sonst auch alle Bänder in Ordnung - Gott sei Dank. Jedoch ein Patellaspitzensyndrom. Ich habe eine Entzündung am Patellasehnenansatz und ein 7*10 mm großes zystorales Ganglion in der Sehne - die Folgen des übertriebenen Sprungkrafttrainings mit Gewichtsweste, denke ich.
Nun war also erstmal geklärt, was die Schmerzen verursacht. Doch was tun? Probleme mit Sehnenansätzen sind noch nicht sehr bekannt und stellen Ärzte immer noch vor schwierige Aufgaben. Viele wissen wenig von Therapiemöglichkeiten. Er gab mir eine Spritze (teilweise kortisonhaltig) gegen die Entzündung. Sie nahm mir vorerst die Schmerzen. Doch 3 Wochen später ging es wieder los.
Jetzt war das Problem, die grundlegenden Ursachen der Entzündung zu finden, was sich als sehr schwierig herausstellte. Ein Arzt kann da nicht helfen. Schließlich fand ich im Internet in verschiedenen Foren andere Sportler (Basketballer und Volleyballer), die das gleiche Problem haben. Viele waren schon bei vielen Ärzten ohne Erfolg gewesen und haben schon über Jahre mit dem Problem zu kämpfen. Viele Therapien wurden versucht und brachten keine oder nur zeitweilige Erfolge, was für die Betroffenen und mittlerweile auch für mich sehr frustrierend ist. Doch es kristallisiert sich nun heraus, dass folgende Theorie zugrunde liegt:
Bei den vielen Stops, Cuts und Sprüngen beim Basketball wird die Oberschenkelmuskulatur(Quadrizeps- die Beinstrecker) im Gegensatz zur Beugermuskulatur an der Unterseite des Oberschenkels stark gefordert und daher stark ausgebildet. Durch spezielles Training um so mehr. Dadurch ergibt sich eine muskuläre Dysbalance am Oberschenkel. Die Kniebeugermuskulatur wird so gut wie gar nicht beansprucht und daher kaum ausgebildet. Muskuläre Dysbalancen sind schlecht für Sehnen und Sehnenansätze. Das gilt für den ganzen Körper. Beim Trainieren einer Muskelgruppe sollen immer die gegenläufigen Muskeln mittrainiert werden - Beuger und Strecker. Ein Grundsatz, den ich leider nicht beachtet habe.
Desweiteren musste ich feststellen, dass gerade bei den hohen Sprüngen mit Anlauf die Sehne weh tut. Die Theorie begründet dies folgendermaßen:

Die kinetische Energie wird bei dem Sprung in potentielle Energie umgewandelt. Dabei treten enorme Kräfte auf. Der Unterschenkel bewegt sich ebenfalls nach vorn und muss gehalten werden bzw. das Knie muss in dem Sprungprozess stabil gehalten werden. Hier muss die Beugermuskulatur den Unterschenkel halten, damit das Knie stabil bleibt. Eine schwach ausgebildete Beugermuskulatur kann den Kräften - erzeugt durch einen kräftigen Quadrizeps - nicht Stand halten bzw. den Unterschenkel festhalten. Somit wird die Patellasehne beansprucht und kann sich bei extremen Kräften am Ansatz entzünden oder einreißen. Weitere Theorien beziehen sich auf weitere Muskelgruppen und weiten das bis hin zur Rückenmuskulatur aus.



Fazit: Ich trainiere nun meine Beinbeugermuskulatur. Ausserdem mache ich sog. körperstabilisierende Übungen um auch den Rücken und den Rest des Körpers von Muskelungleichgewichten zu befreien, die evt. auch Anteil haben. Diese sind auf der unter Linkz erreichbaren Seite "Trainingslehre" zu finden. Ich meine zu glauben, dass sich erste Besserungen herausstellen. Und ich hoffe, dass es mein Problem beseitigt und ich bald wieder springen kann, wie ich mal konnte.
Unter den Linkz befindet sich auch das medizinische Forum, aus dem ich meine Informationen beziehe.

Mein Arzt diagnostizierte mir letztens einen verkürzten Quadrizeps. Daher verschrieb er mir Physiotherapie, in der ich den Muskel dehnen soll - kann auch sein. Er stellte die obige Theorie jedoch ernsthaft in Frage, obwohl sie meiner Meinung schon was gebracht hat. Allerdings hab ich auch nebenbei mit dedehnt. Aber ich glaube, dass Besserungen nicht Auswirkungen der Dehnungsübungen sind. Dennoch kann es eine Rolle spielen, da ein verkürzter Quadrizeps die Kniescheibe nach oben zieht und die Patellasehne spannt. Dem wirkt mein Patellaband entgegen, was ich zum Training trage. Sie gleicht eine evt. Fehlstellung der Kniescheibe (zu weit oben) wieder aus, wenn diese Theorie stimmt.
19.10.02

Spektakuläres Comeback von Dirk Schauer

Zum 4. Saisonspiel gegen Thalheim feierte der VfB Lengenfeld die Rückkehr von Dirk Schauer mit einem Sieg. Nach 5 Wochen Verletzungspause konnte er sich schnell wieder in das Spiel einfügen. Entschlossen den Tabellenführer zu schlagen, ging er in das Spiel und brachte 25 Punkte für Lengenfeld nach Hause. Da nun seine spektakuläre Spielweise aufgrund der Knieverletzung in den Hintergrund treten muss, kann er sich vollständig darauf konzentrieren, der Mannschaft zu dienen und Erfolge zu bringen.

04.10.02

Comeback geplant

Sportarzt und gleichzeitiger Physiotherapeut Dr. S.(dipl. Inf. in spä) plant vorläufig für den 19. Oktober, zum Spiel gegen Thalheim, Dirk Schauer's Comeback. Das gab er bei der gestrigen Pressekonferenz bekannt. Nach der Physiotherapie, so Dr. S., sind nun alle schmerzhaften Empfindungen beseitigt. Das Knie brauche jetzt noch ein wenig Erholungszeit.

10.09.02

Lengenfeld`s Starting 5 unkomplett - Knieprobleme bei Dirk Schauer

"Verdacht auf Meniskopathie" lautete die Diagnose des Arztes. In jedem Fall dauert es noch bis ca. Ende Oktober bis er wieder einsatzbereit ist. Zu diesem Zeitpunkt wird sich auch herausstellen, ob er für Lengenfeld weiterspielen kann oder zu den Rollstuhlbasketballern wechselt, ob es eine Reaktion des Körpers auf das möglicherweise übertriebene Sprungkrafttraining ist oder ob es vorzeitige Ermüdungserscheinungen der Menisken durch jahrelange Höchstbelastungen sind. In einem Interview sagte er: "Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, mit dem Basketball aufzuhören. Es ist nicht nur ein Sport für mich." Es wird auf jeden Fall sehr schwer für ihn werden, falls sich herausstellt, dass die Menisken im linken Knie schon zu sehr abgenutzt sind.
Demnach muss sich Lengenfeld ordentlich ranhalten ohne ihn, um das Ziel des Aufstieges zu erreichen. Das wird sicherlich nicht leicht, gerade weil Lengenfeld schon eine Niederlage kassiert hat.

08.09.02

Eine neue Saison - Bezirksklasse Chemnitz

Und die erste Niederlage gegen Plauen

Die Spielergemeinschaft Lengenfeld-Auerbach startet als VfB Lengenfeld mit einer Niederlage gegen Plauen. Durch ein versautes erstes Viertel (20-6) schenkten wir Homesquad II den Sieg. Trotz Kampf im 3. und 4. Viertel schafften wir es nicht mehr, den Spies rumzudrehen. Das zweite Spiel gegen Hohenstein-Ernsthal ging gut für uns aus, ist jedoch kein starker Gegner gewesen.

Sprite NBA Basketball Challenge 2002 in München

"Auf nach München" hieß es am Sonnabend den 6. Juli für André, Matze, Stefan und mich, um mit Olliver, Mohammed und einem weiteren Spieler 14.00 Uhr das erste Spiel zu bestreiten. 9 Uhr fuhren wir los. Leider kamen der Opel Corsa von André mit mir an Bord und der Polo von Stefan mit Matze an Bord kurz vor München in einen Stau, so dass wir(ich) den Slam-Dunk-Contest verpassten, der 12.30 Uhr begann. Schließlich waren wir 10 min vor Spielbeginn dann da, im Olympiapark München. Olliver ist schon nervös geworden. Als wir dreiviertel zwei noch nicht da waren.
Es wurde 2 x 10 min gespielt. Ein Schiedsrichter kontrollierte das Spielgeschehen. Das Wetter war regnerisch, daher musste der Regenplan der Challenge her, so dass nur noch auf den überdachten Plätzen gespielt wurde. Sonntag war es dann wieder sehr schön.
Der erste Gegner - nicht weiter schwierig, das sollte sich aber ändern. Der zweite Gegner und damit auch das letzte an diesem Sonnabend war schon nicht zu unterschätzen, jedoch waren nicht alle so gut wie ein, zwei starke Spieler dieser Mannschaft. Damit gewannen wir auch das 2. Spiel hoch. Übernachtet haben wir bei Olliver in Bad Tölz, Matze hat geschnarcht, was uns alle lange wach hielt. Nach der anstrengenden Nacht noch ein letztes Vorundenspiel, was wir auch gut meisterten. Doch nun ging es ins Halbfinale. Das Spiel war ne Zeit lang eng, doch am Ende lagen wir doch entscheidend vorn. Leichtes Grinsen auf den Gesichtern, denn wir waren im Finale. Es wurde ein sehr hartes Spiel. Olliver meinte es war eine Regionalligamannschaft aus München. Sie hatten 2 dunkelhäutige Spieler, von denen einer unterm Korb nicht zu stoppen war. Wir haben knapp mit 35 zu 31 verloren. Ein paar blaue Flecken, einige Ellenbogen im Gesicht gehabt, aber sonst gings uns gut, abgesehen von unserer Laune, da wir nur Zweiter waren.
Trotzdem war es eine recht tolle Erfahrung, dabei gewesen zu sein. Wenn wir Glück haben sind wir im Hintergrund des Slam-Dunk-Courtes im DSF zu sehen. Als Nils Jäger gerade den SLAM-DUNK-Champion interviewte, standen wir dahinter.

Wären wir Sieger geworden oder hätte ich den Slam-Dunk-Contest mitmachen können, hätte ich bestimmt mehr geschrieben. Also wer dazu noch was von mir hören will kann mich ja im Training fragen.

Streetballturnier in Plauen am 22.06.02

Auf dem Festplatz fand am Sonnabend, den 22.06.02 die Car-HiFi-Veranstaltung von HiFi-Böhm statt. Nebenbei wurde ein Streetballturnier veranstaltet, bei dem sich letztendlich nur 2 Teams in der älteren Altersklasse anmeldeten. Es gab aber auch noch 2 "kleine Teams" die gegeneinander gespielt haben.

Mein Team bestand wieder aus Olliver, Markus, mir und diesmal auch noch Stan, der eine gute Partie gespielt hat. Das zweite Team bestand aus drei Plauener Spielern, ein Großer und ein Guard aus Homesquad III, die sich schon in Falkenstein geschlagen geben mussten, und der recht bekannte Stopfer aus Plauen, der mit seinem Vince Carter-Trikot meist vor Plauener Spielen für Wirbel sorgte. Da wir nur 2 Teams waren, spielten wir eine Serie "Best of 3". Im ersten Spiel spielten Markus, Olliver und Stan. Sie machten Ihre Sache gut, so dass sie alle bis zum Spielende weitergespielt haben. Wir gewannen zwar mit keinem großen Vorsprung, aber doch sicher.

Im zweiten Spiel ging ich dann mit rein und Markus setzte aus. Dieses Spiel ging etwas deutlicher für uns aus, so dass das dritte Spiel nicht mehr von Entscheidung war und somit wegfiel.
Wir holten uns also den Streetball-Threepeat.
Es waren 3 schöne Pokale zur vergeben, was mich stutzig machte, da nur so wenig Teams gekommen waren. Doch wer sollte den dritten Pokal kriegen? Fest stand irgendjemand musste den noch mit nach Hause nehmen. Also entschlosssen wir uns einen Slam-Dunk-Contest zu machen um den 3. Pokal.

Wir hatten zwei Körbe: einen etwas niedrigen "Show-Korb" auf etwa 2,85 m und einen hohen auf etwa Originalhöhe. Es hat jeder mitgemacht, ausser Markus, der nicht wollte, obwohl er vielleicht gekonnt hätte. Wir brauchten nur noch eine objektive Jury, die die Dunks möglichst kompetent bewertet. Schließlich fanden wir einen aus der Breakdance-Gruppe, der schon mal Basketball gespielt hatte. Er musste nun bewerten. Es ging also los. Wir stopften auf den niedrigen Korb 3 mal.

Die Plauener fingen an. Ich war immer zuletzt an der Reihe. Wir sahen schöne Flüge von den Plauenern. Stan und auch Olli legten ein paar schöne Dunks mit einem Arm hin. Der große Mann von Plauen hatte lange Arme und konnte kraftvoll beeindrucken. Auch "Vince Carter" legte grandiose Dinger hin, so dass ich ziemlich klein wurde. Gut, ich war sowieso der kleinste. Ich machte einen 360°-2-handed Dunk, von dem sich die Jury beeindrucken ließ. Danach versuchte ich noch einen Kevin Garnet-Pump-Windmill, wie er ihn im Allstar-Game gezeigt hatte. Leider verpatzte ich ihn genauso wie den PUMP-Reverve-JAM, den Kobe Bryant im Slam-Dunk-Contest gemacht hatte.

Dennoch stand ich im Finale zusammen mit den beiden Plauenern, "Vince Carter" natürlich inbegriffen. Nun schlug ich vor, auf den großen Korb weiter zu machen, da so die Unterschiede der Höhen deutlicher werden. Nun sollte es ein Duell von Vince Carter gegen Kobe Bryant werden. Der große Plauener konnte dann nicht mehr mit der Athletik von Kobe und Vince mithalten. Vince Carter legte einen weiten Flug mit One-handed Dunk hin - nicht schlecht. Der Große gewohnt kraftvoll. Ich versuchte mich mit einem weiteren 360° diesmal one-handed. Nach dem Staunen der anderen zu beurteilen, sah es recht gut aus. Dann noch einen normalen two-handed und die Jury ernannte mich zum Slam-Dunk-Champion(Strahl, Grins).

Also durfte ich dann den dritten Pokal mit nach Hause nehmen. Ein gelungener Tag für mich, das stand danach fest. Ganz besonders, weil ich ja mein Kobe Bryant Trikot komplett anhatte und der Plauener sein Vince Carter Trikot. Das war also auch das allgemein bekannte Duell. "Vince" war am Ende enttäuscht, das merkte ich. Er war wirklich gut. Wenn er ein bisschen kleiner gewesen wäre, hätte er es bestimmt gewonnen. An dem Tag war es übrigens so schön, dass ich mir nen ordentlichen Sonnenbrand geholt hab. Der hatte es ganz schön in sich. Das wars aber locker wert, denn endlich wurde mein Training mal offiziell belohnt.

Spielbericht Auerbach - Markleeberg

Am Samstag, den 15.06.2002, fand zur normalen Trainingszeit der Auerbacher-Basketballer ein Spiel der nicht normalen Art statt. Gekommen waren die Mannen vom TSG Markkleeberg, welche in der Leipziger Bezirksklasse ihre Spiele absolvieren. Obwohl das Spiel unter dem Motto Freundschaftsspiel stattfand, versuchte man trotzdem seinen Teil zu einem Sieg bezutragen. Dadurch ließ sich ein Vergleich der beiden Ligen in Chemnitz und Leipzig ableiten. Die Markkleeberger kamen mit nur 6 Spielern, alle groß und rein körperlich den Göltzschtalern überlegen. Jedoch hatten sie keinen etatmäßigen Aufbauspieler in ihren Reihen, welcher das Spiel leiten konnte. Auf Seiten der Auerbacher war man fast komplett, es fehlte aus der Starting Five nur André Carl. Im 1. Viertel konnte man noch keinen Leistungsunterschied feststellen. Der Heimmannschaft gelang nach 5 Minuten ein Vorsprung von 8 Punkten. Dieser hielt sich jedoch bis zum Ende des Spielabschnittes. Nach der kurzen Pause ging es weiter. Für die Gäste schien die Pause zu kurz gewesen zu sein. Die Vogtländer zogen in den ersten 3 Minuten von 30:22 auf 39:27 davon. Danach gab es noch einen 15:5 Lauf in den letzten 6 Minuten vor der Halbzeitpause. Der Halbzeitstand von 58:36 ließ auf einige Schwächen der Markkleeberger schließen. Das 3. Viertel, eigentlich das Stärkste der Eintracht-Mannen, verlief mit 15:17 für Markkleeberg wohl nicht so ganz den Vorstellungen der Gastgeber. Die Gäste verstanden es jetzt besser ihre großen Leute einzusetzen. Die in der Offensive zugesprochenen Freiwürfe konnten indes nicht verwandelt werden. So verwunderte es nicht, dass man das 4. Viertel aus Sicht der Auerbacher mit 16:21 verloren geben mußte. Man ist jedoch angesichts des Ergebnisses zufrieden. Das Spiel gewann man mit der typischen Spielweise der Auerbacher, dem FastBreak. Man wollte eine gute Zonenverteidigung spielen, welches geglückt war. Viele waren wohl auch mit den Gedanken beim Achtelfinalspiel der Deutschen Nationalelf. In nächster Zeit ist noch ein Rückspiel in Markkleeberg geplant. Allerdings müssen die Auerbacher Spieler auf Ihren Playmaker verzichten, da er bei Markkleeberg, seinem Spielverein während des Studiums, mitspielen wird.

Stats

Name Punkte 3er Freiwürfe Fouls
Damm, Christian 2 - - 1
Höfer, Jens 4 - - 2
Höfer, Jörg 5 1 0/2 3
Schauer, Dirk 20 - 2/2 -
Vogel, Silvio 39 - 5/12 1
Reichenbach, Frank - - 0/2 2
Petzold, Albert 2 - 2/4 4
Pfeiffer, Volker 17 - 1/2 3
ein Bericht von Silvio Vogel

Go Home Homesquad!

AOK Streetball-Challenge 2002 in Falkenstein am Sonntag den 09.06.2002

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr das Streetballereignis in Falkenstein auf dem großen Parkplatz am Stadion statt. Das Wetter an den Vortagen war mies, was einem die Hoffnung auf schönes Wetter an dem Sonntag nahm. Doch Sonnabend nachmittag hörte es auf zu regnen. Sonntag früh – ein Blick aus dem Fenster – alles OK. Es versprach noch ein schöner Tag zu werden. Und das nicht nur aufs Wetter bezogen. Am Ende hatte ich noch einen leichten Sonnenbrand!

Die Teams:

3 Teams in der Altersklasse ab 12 Jahren, und 8 Teams in der Klasse ab 16. Doch für mich überraschend meldeten sich in der ab 18 J. Klasse ganze 15 Teams. Darunter 2 starke Teams, die wir aus Eibenstock schon kannten(und bezwangen), 2 Teams aus Plauen und unser Team „Orange Juice“ bestehend aus Olliver, Markus (Spitzner) und meiner Wenigkeit. „ACAB“, das erste und stärkere Plauener Team, war mit Tobi, einem großen Mann aus der Mannschaft Homesquad 3 und einem weiteren Guard, den ich nicht kannte, besetzt. Die „Homesquad Old-Stars“ waren mit ein paar Spielern aus Homesquad 3 besetzt. „Das Team ohne Namen“ bestand aus 3 großen teils kräftigen Leuten, die alle Stopfen konnten, daher der Respekt auf meiner Seite.

3 Gruppen ergaben sich, aus denen die ersten Beiden und die zwei besten Dritten aus jeder Gruppe ins Viertelfinale einzogen. Ein gute Verteilung ergab sich für uns, so dass wir ungeschlagen ins Viertelfinale einzogen. Vorher noch der Shootout, bei dem ich wohlgemerkt noch nie in die zweite Runde gekommen war. Es stellten sich also alle an der etwas näher als Freiwurflinie entfernten Markierung an und versuchten ihr Glück. 2 Würfe in der ersten Runde, danach nur noch einer pro Runde. Wer trifft ist in der nächsten Runde, wer nicht trifft, ist raus. Also versuchte ich mein Glück mit Olliver. Markus wollte nicht. Tobi fing immer an, wir haben uns immer zuletzt angestellt. Erste Runde: Tobi trifft, Olliver auch und ich ... auch! (das war das erste mal, dass ich nicht in der ersten Runde rausgeflogen bin). Von etwa 60 Leuten blieben ca. 20 übrig. 2. Runde: Tobi trifft, zwischendrin noch 5 andere, Olliver trifft, ich ebenfalls! 3. Runde: noch 8 Mann übrig. Tobi wieder als erster: verwirft! Danach die anderen 5 Leute: verworfen, verworfen, verworfen, verworfen, verworfen. Nun waren noch Olliver und ich dran. Olliver vor mir: er setzt ihn auch daneben! Keiner hatte in der 3. Runde getroffen. Nun war ich zuletzt an der Reihe. Ich wusste es, alle anderen wussten es: wenn ich nun treffe bin ich Sieger! Nun, ihr könnt es euch ja denken, ich stell mich hin und mach das Ding ohne Ringberührung rein. Hab dann nen Ball bekommen und war glücklich. Die anderen warfen noch um die folgenden Plätze. Tobi wurde Vierter, Olliver Fünfter, glaub ich.

Viertelfinale:
Auch hier erwischten wir noch einen relativ leichten Gegner. Gewannen hoch und zogen ins Halbfinale ein. Die anderen 3 Viertelfinale konnten „Das Team ohne Namen“ und die 2 Plauener Mannschaften für sich entscheiden. Nun warteten wir auf die Verteilung der Halbfinale. Am liebsten wäre uns die schwächere Mannschaft von Plauen gewesen, die aber durch überragende Dreierquote nicht zu unterschätzen war. Doch es kam anders: wir mussten gegen Tobi und sein Team „ACAB“ ran. Olliver verteidigte Tobi, Markus nahm den Guard und ich musste den größten verteidigen. Am Anfang konnten wir 2 Punkte machen, doch Tobi drückte den Dreier 1 m hinter der Linie ab – drin. Danach ging es hin und her. Olliver konnte seine Masse gegen Tobi einsetzen und am Brett punkten. Bis Tobi noch so einen Dreier eine Minute vor Schluß einstreute. Nun musste ein Dreier (2 Punkte wert) her. Natürlich versuchte es Olliver. Leider Tobi in seinem Gesicht – daneben, doch Markus holte sich wiederholt gegen seinen Gegenspieler den Rebound. Der Pass raus auf mich, Olliver stellte mir den Block, Tobi schreit: „Übernehmen !“, „Übernehmen !!!“. Ich stieg hoch und versenkte den Dreier – Ausgleich – Verlängerung. Ballbesitz wurde ausgelost (Münzwurf) – Sudden Death Mode. Plauen kriegte den Ball. Ich erinnerte mich an das Spiel vor drei Jahren, wo es mir genauso erging und wir rausflogen. Doch wir wollten keinen Korb zulassen. Tobi natürlich der Go-To-Guy. Immer wieder der Versuch, Tobi den Block zu stellen und Mismatches zu erzeugen, führte durch schnelles Switchen zu keinem wirklich freien Schuss, so dass Tobi seinen Wurf daneben setzte. Markus wieder mit dem wichtigen Rebound. Pass raus auf mich, Olliver macht sich Platz unterm Korb, Ball geht wieder rein und er macht das Ding, Plauen war besiegt und wir standen im Finale. Trotz ein paar Fouls, um leichte Punkte zu verhindern (auf beiden Seiten) war es ein faires Spiel mit gegenseitiger Anerkennung.

Im Finale standen uns nun „Das Team ohne Namen“ gegenüber. Ich musste in der Defence wieder gegen den Größten ran. Doch ich konnte ihn wie auch den Plauener mit Power gut vom Korb weghalten, so dass er nur zu zwei Punkten kam(Würfe). Sie machten jedoch nicht den Eindruck, dass sie das Spiel gewinnen wollten. Wir kämpften viel mehr und gewannen schließlich mit 10 zu 6 verdient. Wir holten uns also den zweiten Titel (nachdem wir in Eibenstock auch schon gewannen). Nun kann ich nur noch sagen: Threepeat! (Zwickau oder Plauen).

3. Platz für Lengenfeld beim zweiten Lengenfelder Freizeit-Basketball-Turnier

2 Gruppen:
Gruppe 1 Gruppe 2
Auerbach Lichtenstein I
Lengenfeld Lichtenstein II
Plauen Reichenbach
Oelsnitz k.A.

Lengenfeld konnte sich im ersten Spiel gegen ihre Mitspieler aus Auerbach absetzten und gewannen verdient. Plauen sicherte sich den Sieg gegen Oelsnitz im zweiten Spiel. Damit spielte Auerbach gegen Oelsnitz und Plauen gegen Lengenfeld. Auerbach holte sich nach hart umkämpten Spiel nach Verlängerung knapp den Sieg ein. Lengenfeld musste sich gegen die körperlich stärkeren Plauener geschlagen geben. Eine eher schwache Leistung vom Guard Dirk Schauer machte einen Sieg unmöglich. Doch letztendlich konnte er durch eine gute Schiedsrichterleistung doch noch glänzen. Auerbach holte sich am Ende den 5. Platz, Lengenfeld den dritten ( nach schleppendem Erfolg gegen Reichenbach ) und Plauen holt sich den Sieg gegen Lichtenstein I.

Erfolg beim 3. Basketballturnier in Reichenbach

Am Sonnabend, den 27.04. fand wieder einmal ein Turnier in Reichenbach statt. Eine Mannschaft aus Lichtenstein, Reichenbach selbst, unsere Freizeitligamannschaft, die ich ab sofort als Auerbach auf dieser Seite bezeichne, und unsere Bezirksklassemannschaft, die Lengenfeld heißen soll, waren am Start. Elsterberg konnte leider nicht kommen. Es wurden folgende Spielkombinationen ausgelost:
Lengenfeld - Lichtenstein
Auerbach - Reichenbach
Danach spielten Verlierer und Gewinner gegeneinander.
Im ersten Spiel legte Lengenfeld einen schwachen Start hin, doch Lichtenstein konnte sich trotz der Anfangsnervosität nicht absetzen. So eine Chance gab es in diesem Spiel später nicht mehr. Lengenfeld nutze die Chancen in der Offensive und machten mit einer Manndeckung in der Defence ordentlich Druck, so dass der Gegner kaum noch zum Punkten kam. Lengenfeld gewann schließlich hoch mit über 30 Punkten Vorsprung. Im zweiten Spiel konnte sich Auerbach durch gute Aktionen von Volker Pfeiffer absetzen. Dieses Spiel hab ich als Schiri zusammen mit Michel Weiss versucht zu pfeifen, daher kann ich zum Verlauf nicht weiter viel sagen. Auerbach gewann deutlich. Nun spielten die Verlierer gegeneinander. Zunächst schien das Spiel ziemlich ausgeglichen, doch die Reichenbacher hatten einen "grossen" Mann der viele Akzente in der Offence setzte. Ebenfalls hatten die Lichtensteiner Probleme mit dem schnellen Aufbauspieler von Reichenbach, der immer wieder zu guten Würfen kam. Reichenbach entschied das Spiel verdient für sich.
Nun stand das Finale an. Es sollte ein spanndendes Spiel werden und die Hoffnungen erfüllten sich. Auch Lengenfeld konnte einen entschlossen Volker Pfeiffer kaum aufhalten. Doch durch ein paar Missverständnisse in der Defence kam ich zu einigen leichten Punkten. Es ergab sich ein 10 Punkte-Führung zur Halbzeit. In der zweiten Halbzeit wollten es die Auerbacher wissen. Sie holten Punkt um Punkt auf bis es 2 Minuten vor Schluss nur noch 3 Punkte Rückstand waren. Lengenfeld punktete, doch Volker setzte den Dreier zum Anschluss. Doch letztendlich hat es nicht gereicht, die Lengenfelder zu besiegen. Lengenfeld konnte noch ein paar Punkte machen und somit schließlich mit 5 Punkten Führung gewinnen.

Durch eine nette Aktion der Spielergemeinschaft Auerbach/Lengenfeld, die nicht 2 Pokale brauchten, konnte auch Lichtenstein mit einem Pokal nach Hause fahren, der ihnen von Auerbach überreicht wurde.

Auerbach und Lengenfeld bilden Spielergemeinschaft

In der kommenden Saison wird ein Teil der Auerbacher, mich eingeschlossen, für den VfB Lengenfeld in der Bezirksklasse ordentlich aufräumen. Die Spielergemeinschaft macht dies möglich. Sogar ein zweites Team konnte erstellt werden, das weiterhin für Auerbach in der Freizeitliga agieren wird.

Spektakulärer Erfolg der Basketballmannschaft "Eintracht Auerbach" in der Freizeitliga "Oberfranken"


Die Zeit für die Baller aus Auerbach war gekommen. Das erste mal konnten wir das Halbfinale für uns entscheiden und somit am 17.03.02 das Finale gegen Bayreuth bestreiten. Doch nun soweit gekommen reichte uns ein zweiter Platz nicht wirklich. Wir wollten den Titel. Trotz unerwarteter Foulprobleme mehrerer wichtiger Spieler konnten wir uns im ersten Viertel eine knappe Führung herausspielen, die wir bis zum Ende nicht mehr hergaben. Wir besiegten die ewigen Favoriten "Always Ultra Bayreuth" deutlich mit 108 zu 81.

Impressum