What was up?
09.04.06
What's going on on Sundays @ Centennial Park in Pearland?
31.03.06
Wo wohnen wir?
Hier sind 2 Aufnahmen aus unserem Firmenhubschrauber :-)
Noch etwas näher:
14.02.06
06.02.06
 |
Alles Gute zum Geburtstag
  |
20.01.06
Welcome to Texas
Tim und ich sind vorvorgestern gut in Houston am George Bush Intercontinental Airport angekommen. 73° Fahrenheit Außentemperatur. Das sind
etwa 23° Celsius. Das Klima ist momentan sehr angenehm. Jeans und T-Shirt eine angemessene Kleidung, zumindest was den Aufenthalt im Freien
betrifft. In öffentlichen Gebäuden sieht's da schon wieder ganz anders aus. Durch die Klimaanlagen, die ziemlich kalt
eingestellt sind, habe ich bisher auch schon gefroren.
Peter, Medientechniker und noch bis Ende nächste Woche Praktikant bei Rollac, holte uns vom Flughafen ab. Wir fuhren dann zunächst in die Firma, wo
wir aber erst gegen 17.30 Uhr Ortszeit ankamen. Wir haben dann auch schon ein paar Mitarbeiter kennengelernt. Dann sind wir noch zur Eva
gefahren (die Geschaeftsfuehrerin) und haben eine Matraze abgeholt. Danach waren wir gleich noch bei Walmart einkaufen, wo wir die Verpflegung
fuer die ersten paar Tage besorgt haben. Viele Eindruecke auf einmal. Dann sind wir zu unserem Apartment gefahren. Die Strecken sind weiter als
wir dachten. Der Komplex ist direkt an der Interstate 45 (Highway). Trotzdem hoert man nichts, da die Wohnung nach innen zum Pool gerichtet
ist und rund herum auch noch Apartments sind. Das Apartment selbst ist recht sauber. Peter hat es vor unserer Ankunft nochmal gründlich gereinigt.
Er ist sehr nett. Mist ist, dass das Apartment nur 2 Zimmer hat. Wir wollen das Wohnzimmer noch irgendwie abtrennen,
dass derjenige, der im Wohnzimmer schläft auch seinen privaten Bereich hat.
Wir aßen noch ein paar Toast, die wir mit unserer neuen Toaster warm gemacht haben. Dann sind wir gegen 21 Uhr ins Bett gefallen. Verständlicherweise,
da der Tag für uns ja 7 Stunden länger dauerte als normal.
Gestern hat uns Peter die Firma gezeigt, wir haben die einzelnen Bereiche der Firma angeschaut und die Mitarbeiter kennengelernt.
Die IT-Technik haben wir auch gesehen. Zur Mittagszeit sind wir dann ins Social Security Office in Pasadena, dem mexikanischen Viertel von Houston
gefahren, um eine Sozialversicherungsnummer zu beantragen, damit wir ein Bankkonto eröffnen können. Wir haben 3 Stunden warten müssen,
eh wir dann am Schalter waren. Es waren viele Leute da. Die Zeit verging aber dennoch sehr schnell, da wir uns gut mit Ashley unterhalten haben.
Ashley stand vor uns in der Warteschlange. Sie brauchte eine neue Sozialversicherungskarte, weil sie ihre verloren hatte. Sie war sehr nett und wir
konnten sie gut verstehen. Auch sie konnte uns gut verstehen. Sie war erstaunt, wie weit wir doch mit unseren Sprachkenntnissen sind. Das freute uns
natürlich.
Leider müssen wir heute nochmal zum Social Security Office. Die Frau am Schalter meinte, wir brauchen noch einen
Brief von unserer Firma, der bestätigt, dass wir die Firma uns angestellt hat. Mittlerweile haben wir herausgefunden, dass sie sich unsere Unterlagen
wahrscheinlich nicht genau genug angesehen hat, da wir solch ein Bief eigentlich nicht brauchen. Nun fahren wir heute noch einmal hin. Diesmal wird es
klappen.
Gestern abend waren wir noch in einer Sportsbar. Das sind Bars, wo ein Haufen Fernseher rumstehen, die Sportübertragungen bringen. Da konnte ich ein
paar schöne NCAA-Spiele (College Basketball) anschauen. In den News war Antonio Davis von den New York Knicks. Er erhielt eine Sperre für 5 Spiele,
weil, glaube ich, Zuschauer bedroht hat. Wir haben den Abend dort mit Poker und ein paar Bier verbracht. War angenehm. Wir haben dann noch die
Bedienung kennengelernt - Christine. Wir haben uns ein wenig unterhalten. Die Leute hier sind anscheinend ziemlich aufgeschlossen.
Man kommt schnell ins Gespräch.
Soviel zu den ersten Erlebnissen hier in Texas. Auf einer zusätzlichen Seite, erreichbar durch Klick auf das Bild von der Texas- bzw. USA-Flagge
oben links, dokumentiere ich meine Erlebnisse. Auf den Seiten meiner Praktikumskollegen kann man noch mehr erfahren (verlinkt unter Linkz -> Freunde).
10.01.06
Praktikum in Texas
Für alle, die es noch nicht wissen: ich werde ein Praktikum in Texas bei Houston absolvieren. Ich fliege am 18.01.06 hin und komme am
17.09.06 wieder. In der Zeit werde ich auf einer zusätzlichen Seite, die ich noch verlinke, ein kleines Tagebuch führen, wo ihr verfolgen könnt,
was ich in Texas erlebe. Ich werde in der Firma "Rollac Shutter of Texas Inc." Software weiterentwickeln und Online-Kundenservices ausbauen. Seit Jahren
stellt die Firma deutsche Praktikanten ein und durch frühere Praktikanten sind wir auf die Firma gestoßen.
Ich fliege zusammen mit einem Studienkollegen, Tim Kürschner. Er war in meiner Seminargruppe. Ein weiterer deutscher Student der Elektrotechnik aus
Ilmenau wird Ende Januar nachkommen und mit uns zusammen wohnen.
20.12.05
Verteidigung "hervorragend"
Heute 13.30 Uhr habe ich meine Diplomarbeit mit dem Thema "Möglichkeiten und Grenzen von Voice over IP am Beispiel der Einrichtung der IP-Telefonie
für den Firmenbereitschaftsdienst" erfolgreich verteidigt und damit mein Studium beendet. Die Zuschauer, 2 Professoren und eine Mitarbeiterin, waren völlig hin und weg, total
begeistert. Ich konnte auch alle Fragen ausführlich, korrekt und zur vollsten Zufriedenheit beantworten.
Als Note auf die Diplomarbeit kam letztendlich ein 2 heraus. Damit habe ich auch das Diplom mit gut bestanden und darf mich nun
"Diplom Informatiker (FH)" nennen.
08.07.05
I'm back !
Ich bin zurück, und ich hoffe, es ist mein letztes Comeback nach den vergangenen 3 Jahren. Nachdem die NBA Baketball Challenge nun schmerzfrei überstanden ist und mein Knie immernoch keinen Mucks macht, kann ich hiermit
die glückliche Meldung des lang ersehnten Comebacks ausgeben. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob das Knie auch ohne
CH-Alpha, dem Knorpelpräparat, auskommt. Ich habe es abgesetzt.
Ich freue mich auf die kommende Saison, endlich wieder die Bezirksklasse
aufzumischen. Die Mannschaft hat es verdient wieder mit voller Kraft und neuer Energie in die Saison zu starten.
05.07.05
Die NBA Basketball Challenge 2005 in München
Vergangenes Wochenende waren über 400 Teams am Start. Darunter auch "Orange Juice", bestehend aus Olliver Stegner, Markus Spitzner, Maikel Beuckert, Kay Kretzschmar, mir und Benjamin Kunath, der aber leider verletzt zu Hause blieb. An seiner Stelle sprang ein Freund von Olliver ein. Am Samstag spielte das Wetter noch nicht ganz mit. Immer wieder wurden die nicht überdachten Plätze der insgesamt 28 Courts nass gehalten. Am Sonntag jedoch wie vom Wetterbericht versprochen Sonne pur. Die 12. Division war unsere und bestand aus 8 Mannschaften eingeteilt in 2 Gruppen. Günstigerweise erwies sich unsere Gruppe etwas schwächer als die andere, so dass wir uns nahezu mühelos als Gruppenerster für das Halbfinale qualifizieren konnten. Doch da erwartete uns ein starkes Team, gegen das wir anfangs Probleme hatten ins Spiel zu finden. Nach Umstellung auf Zonenverteidigung kämpften wir uns Stück für Stück wieder ran. So führten die Gegner bis kurz vor Schluss als ich gefoult wurde und wir mit einem Punkt dran waren. Doch statt den Sack zuzumachen und beide Freiwürfe zu treffen, hielten meine Nerven nur für einen Stand und es ging in die Verlängerung, in der der nächste Korb entscheidet. Wir hatten Gott sei Dank Ballbesitz, nachdem wir beide Sprungbälle vor Beginn der beiden Spielperioden (je 10 min) verloren hatten. Maikel wurde gefoult. Er konnte jedoch keinen Freiwurf verwandeln, was ihm bei der Anspannung nicht zu verübeln war. Doch wir holten den Rebound und „Floh“, der Ersatz für Benni, verwandelte den anschließenden Jumpshot – Finale. Nun machten wir uns Gedanken um unseren Finalgegner. Wir schauten uns deren Spiele an und vermuteten schon, dass wir sie im Finale wieder sehen. Sie hatten einen sehr starken Mann und setzten gern etwas mehr Härte im Spiel ein – gut an 2 sehr gering behaarten Spielern zu erkennen. Doch wider unseren Erwartungen fanden wir gut ins Spiel, führten von Anfang an und ließen kaum Hoffnung in ihnen aufkommen, mit mehr Härte das Spiel noch drehen zu können. Durch überragende Trefferquoten und eine über das gesamte Spiel durchgezogene gute Mannverteidigung hatten die Gegner keine Chance. Als Division Champion fuhren wir mit unseren gewonnenen T-Shirts nach einem wunderbaren Wochenende glücklich wieder nach Hause.
Ein paar Bilder und Videos gibt es
hier
23.06.05
Kniescherzzustandsmeldung
Seit ca. 11 Wochen nehme ich wieder am Traning teil. Es tut meinem Knie gut, solange ich es nicht übertreibe.
Mit 3 lockeren Waden-Trainingseinheiten mit den Jumpsoles konnte ich meine Muskulatur in den Unterschenkeln
wieder zum Leben erwecken. Das Training hab ich unter großer Vorsicht durchgezogen, unter Beachtung kaum die Knie
zu belasten bzw. die Oberschenkel einzusetzen.
Das Infrapatellarband hat mir nicht geholfen - im Gegenteil. Werd ich nie mehr tragen, das Teil.
Die Vermutung, mein linkes Bein könnte minimal
länger sein als mein rechtes, hat sich nicht bestätigt. Was sich fast bestätigt hat, ist die Wirkung des
Knorpelpräparates CH-ALPHA, was ich jetzt im 3. Monat teste. Täglich eine Ampulle Kollagen Hydrolysat.
Anfang Juli werde ich es absetzen, um zu sehen,
ob es wirklich was gebracht hat, oder ob die Bewegung und der Muskulaturaufbau für die Schmerzfreiheit im Sport
verantwortlich war. Ich bin eigentlich von der Wirkung überzeugt.
Sollte ich wieder Schmerzen bekommen, werde ich das Präparat wieder nehmen und auf die
halbe Dosis reduzieren. Damit kostet es mich dann 22 € im Monat. Ein kleines Übel für eine große Freiheit.
08.05.05
Wie sieht's nun in meinem Knie aus?
Das kann ich im Moment nicht einmal selbst beantworten. Die letzten 4 Tage hab ich das Knie 3 mal belastet. Davor hatte ich undefinierbare
leichte Schmerzen, die momentan nicht auf Belastung zurückzuführen sind. Denn diese Schmerzen habe ich jetzt nicht mehr. Wie es aussieht, tut
mir die Bewegung ganz gut. Bis auf diese komischen Schmerzen geht es mir erstmal wieder gut. Beim Training merke ich sie am Anfang. Aber wenn ich mich gedehnt habe und richtig warm bin, sind sie weg. Vielleicht krieg ich die noch mit der vollständigen Wiederherstellung meiner Beinmuskulatur weg.
Im Forum habe ich 3 kleine Videos vom letzten Spiel gegen die Landesauswahl reingestellt. Aber vorsicht: für Modem-Surfer können da schon 10 Minuten
draufgehen.
13.04.05
Meine Kniescheibe
 |
Das ist mein linkes Knie bei in einer 60° Stellung. Man erkennt gut den Knorpel unter der Patella,
die ziemlich asymmetrisch
geformt ist, was eine Grund für Fehlbelastungen und Abnutzungserscheinungen sein kann.
Einerseits positiv zu wissen, warum ich Schmerzen habe, andererseits Mist, weil man nun nichts tun kann. Mein
Sportarzt kann nichts weiter unternehmen als die Spritzenbehandlung fortzusetzen, die schon sehr erfolgreich war.
D.h. ich kann jetzt nur noch immer schön Öl ins Getriebe kippen, damit nichts weiter verschleißt. In naher
Zukunft werde ich Dr. Wetzel nochmal kontaktieren, um mit ihm über die Kniescheibe zu sprechen. Vielleicht
hat er noch Ideen. Ansonsten bin ich mit meinem Latein und meine Ärzte mit ihrem so ziemlich am Ende. |
04.04.05
Es geht aufwärts
So langsam stellt sich ein gutes Gefühl in meinem Kopf ein, so dass ich hoffen kann, wieder am Spielbetrieb des Vereins teilnehmen zu können. In den letzten 4 Wochen ist mir das Training gut bekommen. Damit meine ich, dass zumindest keine großen Schmerzen nach den Trainingseinheiten auftraten, so wie es im November letzten Jahres der Fall war. Die Teilnahme am Training wirkt sich positiv auf den Muskelaufbau und der damit verbundenen Entlastung des Knies aus. Geringe falsche Belastungen des retropatellaren Knorpels versuche ich noch mit dem Infrapatellarband zu vermeiden. Es muss immer noch eine Fehlbelastung geben. Das werde ich demnächst noch mit meinem Sportarzt besprechen. Das Band habe ich auf Anraten des Kniespezialisten Dr. Wetzel in Auerbach wieder in meine Behandlung aufgenommen. Sonst hatte er keine weiteren Ideen oder Ansätze, um mir effektiv zu helfen - toll. Desweiteren könnte das Knorpel-Präparat CH-Alpha mit Kollagen-Hydrolysat, das Risse im Knorpel heilt. Ich nehme es mindestens die nächsten 2 Monate. Das könnte entscheidend zu meinem Wiedereinstieg beitragen.
01.04.05
Forum aktiv
Ich habe ein Forum auf meiner Homepage installiert und es ist ab sofort nutzbar. Wäre schön, wenn es mit ein paar Beiträgen von neuen Usern befüllt wird. Zum Forum geht's übers Menü.
15.03.05
Noch immer keine Aussicht auf Genesung
Nach dem Training Ende November kamen neue Schmerzen, die ich bisher nicht kannte in diesem Maße.
Es tat sogar beim schnelleren Gehen weh. Mein Arzt meint, es hätte nichts mit der OP zu tun und ist was
ganz anderes. Ich seh das anders. Doch dazu später mehr. Mein Arzt hat mir für 215 € Durolane ins Knie gespritzt.
Das ist ein Hyaluronsäure-Gel und wirkt als Gleitmittel für Knorpel. Wir gehen jetzt von einem retropatellaren
Knorpelschaden aus, was letztendlich erst die OP herausstellte. Es geht also um den Knorpel unter der Kniescheibe,
auf dem sie in der Führung gleitet.
Vorher kam mein Arzt nicht auf die Idee, dass
die Schmerzen an der Patellasehne nicht durch diese selbst verursacht werden, sondern von der Kniescheibe
ausstrahlen, ganz im Gegensatz zum Chefarzt des Orthopädiekrankenhauses Bad Düben.
Der hat mich gefragt, wo ich Schmerzen habe und meinte sofort, "das strahlt aus". Ich war erstmal baff, da ich fest
davon überzeugt war, dass es der Patellasehnenansatz ist. Jetzt stellt sich heraus, dass es doch der Knorpel ist.
Da denkt man, man hat
einen guten Arzt gefunden und dann wird man auch wieder enttäuscht.
Die Spritze hat erstmal viel
geholfen. Das beweist, dass das Knie nicht gut geschmiert oder flasch läuft bzw. der Knorpel abgenutzt ist.
Ich habe immer noch Schmerzen an der gleichen Stelle, wie ich sie auch vor der OP letztes Jahr hatte.
Die OP war meiner Meinung nach nicht sehr sinnvoll. Es ging weder eindeutig daraus hervor, was das Problem in
meinem Knie ist, noch konnte mir wirksam geholfen werden.
Jetzt behandle ich mein Knie mit Ultraschall und stärke meine Muskeln. Ich trainiere auch gelegentlich mit, solange
das Knie mitmacht. Fahrrad fahren und Schwimmen tragen bei. Wenn mein Knie wieder Probleme macht geht's eben wieder
zum Arzt. Irgendwann muss es klappen mich zu heilen.
16.11.04
Comeback Anfang Dezember noch fraglich
Leider muss ich feststellen, dass die Heilung doch länger dauert als erhofft. Ich werde
am 30. November wieder das Training mitmachen. Danach wird sich herausstellen, ob
ich noch mehr Zeit brauche, oder evtl. zum Spiel gegen Chemnitz wieder dabei sein kann. Gegen Limbach werde ich wahrscheinlich noch nicht mitspielen, auch wenn keine Schmerzen mehr da wären. Hab ja auch einiges verlernt, von der Kondition ganz zu schweigen.
21.10.04
Arthroskopie am 22.09.04 in Bad Düben
Nach nach dem letzten erfolglosen Versuch mit einer konservativen Behandlung (Röntgenreiztherapie) entschloss ich mich endlich zur OP. Bei der Arthroskopie wurde eine vergrößerte sowie eingeklemmte Plica festgestellt, die entfernt wurde. Die Plica ist eine Schleimhautfalte, die sich zwischen innerer Oberschenkelrolle und der Kniescheibe entlangzieht. Diese Falte ist individuell unterschiedlich stark ausgebildet und kann sehr fest und derb werden. Die Ärzte im Krankenhaus meinten schon vorne weg, dass meine Schmerzen am Ansatz der Patellasehne nicht unbedingt was mit der Patellasehne oder dem Ansatz zu tun haben. Probleme innerhalb können Schmerzen ausstrahlen. Da frag ich mich, was die Orthopäden da vorher diagnostiziert haben - was für eine Zeitverschwendung. Und so hoffe ich, dass die Plica die Reizursache bzw. der Entzündungsherd ist, der ja jetzt weg ist. Ansonsten sei mein Knie in gutem Zustand, meinte der Operateur.
Nun ist die OP 4 Wochen her. Ich hoffe ich kann im Dezember wieder voll schmerzfrei trainieren. Im Moment sind höhere Belastungen des Knies noch nicht möglich. Versuche wurden mit folgenden Schmerzen bestraft. Physiotherapie wurde erfolgreich durchgeführt. Laufen und Rennen ist wieder schmerzfrei möglich, allerdings nicht heilungsbeschleunigend. In den nächsten 6 Wochen ist Reha angesagt. Bewegung des Knies unter geringen Belastungen, um die Knorpel zu rehabilitieren, sowie Aufbau und Dehnung der Oberschenkelmuskulatur für Stabilität und Entlastung des Knies sind nun sehr wichtig. Ich werde jede Woche schwimmen gehen und auf dem Fahrrad und mit einem Theraband die Muskeln aufbauen.
22.04.04
Studenten streiken
Aufgrund des Planes die Studiengebühren erheblich zu erhöhen, finden in vielen Hochschulen heute keine Vorlesungen statt.
Studiengebühren von über 300 € pro Semester sind geplant. Dass da die Studenten nicht mitmachen, ist wohl klar. Momentan
liegt der Semesterbeitrag bei etwa 70 €.
Die Frage ist, ob der Streik etwas bewirken kann. Doch diese Frage stellt sich ohnenhin allgemein.
Auch in Zwickau wird heute gestreikt. Um 9.00 Uhr fand eine Demonstration vor dem Rathaus statt.
09.03.04
Neuigkeiten nach Konsultation eines Sportarztes
Dr. Leonhardt war erstaunt über meine ehemals enorme Sprungkraft. Er meint aber, meine Sprungtechnik ist in Ordnung.
Nach einer Ultraschalluntersuchung stellten wir eine stark
entzündete Patellasehne fest. Das bedeutet nun, ich muss das linke Knie völlig entlasten bzw. jegliche Belastung
vermeiden. Also selbst laufen darf ich nicht. Nur so kann die ständige Reizng der Patellasehne verhindert werden.
Das bedeutet kein Basketball mehr für die nächste Zeit. Als nächstes wird eine weitere MRT gemacht. Da alle bisher
angewendeten konservativen Behandlungsmethoden keinen Erfolg hatten, wird mit der MRT
entschieden, ob evtl. eine Arthroskopie gemacht wird. Das ist im Grunde eine OP, bei der aber nur ein Schlauch
in eine kleine Öffnung in der Haut in das Kniegelenk eingeführt wird. So wird das entzündete Gewebe entfernt
und die Zyste aufgestochen. Danach muss das Kniegelenk möglichst ruhiggestellt werden, um die Heilung zu
unterstützen. Der Heilprozess wird sehr lange dauern. Nachdem alles verheilt ist, muss der Muskelverlust wieder
vorsichtig kompensiert werden. Der Muskelaufbau ist sehr wichtig für die Stabilisation des Knies. Erst dann kann
ich wieder daran denken, Basketball zu spielen. Ich bin mir nicht sicher ob ich pünktlich zum Start der nächsten
Saison einsatzbereit bin.
18.02.04
Jumper's Knee - die Ursachen - langsam komme ich der Sache näher
Schon mein Orthopäde stellte bei meinem linken Knie ein gedehnteres Kreuzband fest als beim rechten Knie. Doch er
ging dieser Sache nicht weiter nach. Doch nun stoße ich wieder darauf, als man mich auf meine Sprungtechnik
hinwies: Mein linkes Knie knickt höchstwahrscheinlich beim Sprung und bei der Landung nach innen ab. Dadurch wird
die Patellasehne falsch belastet und damit überlastet, da die Kniescheibe falsch läuft.
|
|
Beim Absprung mit Anlauf
stelle ich das linke Bein als erstes nach vorn, danach das rechte. Beide Fußspitzen zeigen dann fast 90° nach links
zur Bewegungsrichtung. Das linke Bein muss also die Wucht des Anlaufs als erstes Abfangen bevor das rechte Bein
hilft, die Bewegungsenergie nach vorn in Höhe umzusetzen. Diese enorme Kraft muss das Knie halten. Das Knie knickt nach innen. Das Kreuzband wird stark belastet und ist daher nun gedehnt.
|
Nun gilt es das Abknicken zu verhindern. Da werd ich mal meinen Arzt noch einmal aufsuchen. Der kann sich gleich mein Sprunggelenk mal mit anschauen. Dieses hat auch Einfluß auf den Bewegungsapparat des Knies. Die Pastellasehne soll durch das exzentrische Training repariert werden.
17.02.04
Jumper's Knee ? - nein danke, dann lieber 3 Beinbrüche
Nachdem die zuletzt versuchte Therapie und eine neue Kniebandage auch nicht funktionierte, mal wieder etwas neues:
Exzentrisches Training auch bekannt als Negativ-Training.
Es gibt folgende neue Erkenntnisse für das Patellaspitzensyndrom:
- die Kniescheibe verändert ihre Bewegung während des Sprunges und beim normalen gehen
- die Muskeldysbalancen sind Folge der Beschwerden und nicht
etwa deren Ursache;
deshalb kann man sich wundtrainieren und es wird nix besser
- es bildet sich nekrotisches Gewebe am Ansatz der Patellasehne
Das Negativ-Training soll bewirken:
- die Bewegung der Patella wird wieder so, wie sie sein sollte. Durch das Training "programmiert" man den Bewegungsablauf neu und die Patella knallt beim Sprung nicht mehr nach unten und "zwickt" die Sehne dadurch nicht mehr ein.
- vorhandenes Narbengewebe wird in Zugrichtung beansprucht und erhält dadurch eine bessere Qualität und Elastizität-dadurch wird das ganze wieder belastbarer.
- das Training muss (!!) für 3 Monate (täglich) durchgeführt werden weil die Patellasehne eine sehr "träges" Gewebe ist, das sehr viel Reize und sehr viel Zeit braucht bis es umgebaut wird. Erfolge sollten sich aber bereits nach 2-3 Wochen einstellen.
- die Sprunggelenke (v.a. das untere) sind die einzigen Gelenke am Fuss die die Kinematik des ganzen Beines nachhaltig beeinflussen können. Wenn dort eine Hypomobilität vorliegt (also zuwenig Bewegung) wirkt sich das nach oben hin aus.
Diese Erkenntnisse gingen aus einem Beitrag von "Matthias2003" in
diesem Forum hervor. Ich kann nur hoffen, dass er recht hat.
17.12.03
Neue mögliche Ursachen für Jumper's Knee - neues Therapieverfahren
Da ich letzten Sonnabend wieder auf einem B-Ball-Turnier war, hab ich mal wieder im Internet gestöbert,
ob es nicht vielleicht neue Erkenntnisse in Sachen Ursachenforschung für Jumpers Knee gibt. Da fand ich
doch etwas, was augrund von verschiedenen Anzeichen auch auf meine Person zutreffen könnte. In meinen
vorherigen Ausführungen war
von muskulären Dysbalancen zwischen Beuger- und Streckermuskulatur des Oberschenkels die Rede. Nun geht es
um eine
unterschiedliche Ausprägung der einzelnen Muskeln der Quadrizepsmuskulatur. Der starke
vierköpfige
Streckmuskel im Oberschenkel zieht mit enormer Kraft an der Kniescheibe, die über die Patellasehne mit dem Schienbein verbunden ist, so dass sich das Bein streckt.

Die konkrete Ursache für meine Schmerzen könnte ein gegenüber dem musculus vastus medialis zu stark
ausgeprägter vastus lateralis sein, was zu einem ungleichmäßigem Zug an der Kniescheibe führt. Der stärkere
Muskel zieht die Kniescheibe in seine Richtung, wodurch auch die Patellasehne einseitig mehrbelastet und
bei meinen Sprüngen überlastet wird. Meine Absprungtechnik unterstützt mehr die Ausbildung des vastus lateralis und so kann es sein, dass der medialis zu schwach ist und damit die Kniescheibe falsch geführt
wird, was übrigens auch ein Knirschen im Gelenk hervorruft.
Dies ist nun wieder nur eine von vielen möglichen Ursachen für Jumpers Knee. Es gibt so viele wie komplex
der menschliche Körper ist. Zwischenzeitlich war ich müde weiter nach Ursachen zu suchen. Ärzte können da nicht mehr helfen. Jeder Mensch ist anders. Jeder Jumpers Knee Geplagte muss selbst herausfinden, was an seinem einzigartigen Körper falsch ist. Also versuche ich nun mit speziellen Übungen den medialis zu
trainiern und den lateralis zu dehnen, da er wahrscheinlich kürzer weil stärker ist. Es gibt immer Hoffnung...
27.11.03
Neue Artikel im Shop
Da nun bald wieder Winter ist und ich wieder Lust auf Computerspiele bekommen habe, habe ich mir letzte Woche eine neue Grafikkarte und ein neues Mainboard geleistet, weshalb ich meine ersetzten Komponenten nun verscherbeln will. Ich biete sie hier für eine gewisse Zeit an. Ansonsten versteigere ich sie dann bei Ebay.
zum Shop
26.11.03
Basketball-Turnier in Wolfen
Letzten Sonnabend, den 22.11.03, war ich mit ein paar Freunden auf einem kleinen Basketballturnier in Wolfen. Wolfen liegt etwa 40 km nördlich von Leipzig. Wir haben zweimal gegen 2 andere Teams gespielt und errangen einen grandiosen 2 Platz.
Im Basketball-Bereich gibt's zwei kleine Videos.
28.10.03
Kobe mit Prozess am Hals
Kobe Bryant wird beschuldigt, am 30. Juni eine 19 Jahre alte Hotel-Concierge vergewaltigt zu haben.
Er gab zu, Geschlechtsverkehr mit der Frau gehabt zu haben, behauptet aber, dass dies im gegenseitigen
Einvernehmen geschehen sei. Es steht Aussage gegen Aussage, die Beweislage ist laut Richter Gannett "dünn".
Ich glaube ihm. Ich denke, die Concierge hat ihn verführt, und er war so dumm und hat sich darauf eingelassen. Egal
ob sie es geplant hat oder erst nach dem Sex auf die Idee kam, ihn zu verklagen. Wenn Menschen die Möglichkeit haben,
an viel Geld heranzukommen, werden sie zu Monstern und gehen über Leichen, um die Kohle einzuheimsen. Grade die
Amerikaner sind dahingehend skrupellos, egal wie lieb und nett sie sonst sind. Kobe hat es sicher nicht nötig
Frauen zu vergewaltigen. Solche Belästigungsanschuldigungen gegen Stars sind heutzutage an der Tagesordnung.
Mit seinen nun 25 Jahren
sollte er wissen was er tut, doch vielleicht war ja kein Blut mehr im Hirn. Kann ja vorkommen.
Leider bedeutet das ganze einen üblen Imageverlust für Kobe. Noch sind ihm die Werbevertragspartner treu. Jedoch lassen
sich genug Menschen in den USA von den Medien, die sowas ausnutzen und ausschlachten, beeinflussen. Einen
Millionenverlust für Kobe. Klar hat er genug. Trotzdem kann er nichts dafür. Nun weiß er, dass Stars nun mal
keine one-night-stands haben können.
Was meinst du dazu?
Poste einfach deine Gedanken in der Talk-Corner.
22.10.03
Kobe rocks the rim in Delitzsch
Neues Video im Bereich Basketball:
Alley Oop of the board. Nach Anspiel übers Brett von Paddy versenkt ihn
Kobe in den Korb.
zum Video
21.10.03
Startschuss gefallen - die eigene Domain ist aktiv
Seit heute steht die neue Adresse meiner Homepage. Mit Leistungen wie PHP, PHP-Upload, Perl, SSI, Wap, MySQL-Datenbank und vieles mehr ist in nächster Zeit einiges an Umstrukturierung der Homepage möglich, was ich nach und nach in Angriff nehme. Ich freue mich, euch auf meiner Seite begrüßen zu dürfen. Ich würde mich über ein paar Vorschläge für ein Layout sehr freuen. Mailt mir einfach (siehe Kontakt).
14.10.03
oben mein Arbeitsplatz darunter mein Zimmer
09.10.03
Saison 2003/2004 hat begonnen
Nach langer Pause bin ich nun auch wieder auf dem Feld. Meine Knieschmerzen sind verschwunden. Dennoch ist die nächste Zeit abzuwarten,
ob die Schmerzen wiederkommen. Die Sache ist längst nicht erledigt für mich. Es sieht nun so aus, dass jegliche Entzündung der Sehne
verschwunden ist und ich dadurch schmerzfrei bin. Die Frage ist jedoch, wie lang ? Nichts desto trotz spiele ich erstmal wieder.
01.10.03
Praktikum in Leipzig
Seit heute bin ich bei der
AlpinBau und Service GmbH als Praktikant tätig. Das Praktikum geht
bis 29.02.04. Ich habe eine nette WG in Leipzig/Lindenau gefunden, wo ich mich nun schön eingerichtet habe. Ich arbeite von ca. 07.30 Uhr bis
16.30 Uhr. In dieser Zeit bin ich über Email ständig erreichbar. Also wer was will, schreibt mir am besten ne Mail, wenn möglich.
Das ist am günstigsten.
20.06.03
Extrakorporale Stosswellentherapie - Wird es Erfolg haben ?
Am Dienstag, den 17.06.03 hab ich mein Knie der Therapie unterzogen. Die hochenergetischen Materiewellen, Wellenlänge ähnlich dem Ultraschall, drangen bis etwa 0,5 bis 0,7 cm unter die Haut und zerstörten dort Mikrofasern meiner Patellasehne und des Ansatzes der Sehne an der Kniescheibe. Eine sehr schmerzhafte Angelegenheit, ohne Lokalanästhesie nicht auszuhalten. Etwa 5000 "Schuss" wurden meinem Knie in etwa 10 min zugeführt. Nun muss der Körper den Regeneriervorgang in die Wege leiten, damit meine Sehne endlich ausheilt. Zielstellung der Behandlung ist, dass die Sehne vollständig abheilt, was vorher nicht möglich war, da dieser Bereich des Körpers nur geringfügig durchblutet ist und daher kaum heilt, aber Schmerzen veruracht.
|
Hier ist ein schematisches Bild der ESWT-Behandlung bei der "Kalkschulter".
Die Stosswellen zertrümmern das Kalk und kann vom Körper dann
abtransportiert werden. ESWT wird daher auch gegen Nierensteine eingesetzt.
Unter meine Patellasehne können sich ebenfalls Kalkablagerungen gebildet
haben. Diese werden dann auch abgebaut sein. |
Wie lange mach ich Pause? Ich werde zum Trainingslager zur Trainingseinheit das erste mal wieder mittrainieren und falls dann Schmerzen auftreten weitere 3 Wochen pausieren, da ich will, dass es wirklich vollständig abheilt, was leider ne ganze schöne Zeit dauern kann.
Falls ich dann keine Schmerzen mehr habe, ist es damit nicht getan. Wenn ich an meiner Sprungtechnik nichts ändere, wird es höchstwahrscheinlich wieder auftreten. Daher ist das Aufsuchen eines Sportarztes oder eines Trainers, der sich über Bewegungsabläufe bei Sprungsportarten auskennt unerlässlich. Ein schwieriger Teil der Nachbehandlung wird sein, den Bewegungsablauf des Absprunges so zu ändern, dass die Überbeanspruchung der Quadrizepssehne verhindert wird. Es könnte sein, dass durch leichtes Verdrehen des Knies beim Stemmschritt die Überbelastung zu Stande kommt. Doch diese Sprungtechnik zu ändern, wird Probleme bereiten.
Da ich am Wochenende des Trainingslagers für 3 Prüfungen in der kommenden Woche lernen muss, kann ich nicht das ganze Wochenende vor Ort sein.
20.05.03
Neue mögliche Diagnose und Therapiemethode Part #2
Durch meine physiotherapeutischen Maßnahmen stellen sich erneut Erkenntnisse heraus, die die vom 06.05.03 teilweise auch wiederlegen. Da wäre als erstes zu nennen, dass meine Quadrizepsmuskulatur nicht verkürzt ist und somit ein Hochstand der Kniescheibe nicht
mehr relevant ist. Allerdings ist bei mir die Muskulatur an der Unterseite des Oberschenkels, d.h. die Beinbeugermuskulatur, stark
verkürzt. Weiterhin stellte meine Physiotherapeutin eine leichte X-Stellung meiner Beine
fest, was evtl. auch Grund für einen "Falschlauf" der Kniescheibe sein kann. Verkürzte Sehnen und Muskeln an den Innenseiten meiner Beine verursachen höchstwahrscheinlich
die leichte X-Stellung. Nun dehne ich meine Beinbeugermuskulatur und die Reduktoren, um die
X-Beine zu beseitigen. Weiterhin trainiere ich die Beinbeuger, um sie der Stärke der Quadrizepsmuskulatur anzupassen. Ich kann davon ausgehen, dass zumindest dies nicht sinnlos
und nur Experimentaltherapie ist, wie es bei den anderen Sachen der Fall ist.
06.05.03
Neue mögliche Diagnose und Therapiemethode

Momentan wende ich eine neue Therapie an, die dem Ausblick des letzten Artikels
entspricht. Es kommt ein möglicher Hochstand der Kniescheibe in Frage, der aus der
sehr wahrscheinlich verkürzten Oberschenkelmuskulatur resultiert. Dies kann mit einem
Schieflauf der Kniescheibe(Subluxation) verbunden sein, was letztendlich auch die
Überstrapazierung der Quadrizepssehne aber auch Knorpelschäden verursachen kann.
Um die Kniescheibe wieder an ihre richtige Position zu bringen, wird die
Oberschenkelmuskulatur gedehnt wie es nur geht, da die Verkürzung nun mal die
Kniescheibe nach oben zieht. Weiterhin ist der Muskelaufbau der Kniebeugermuskulatur
hilfreich, was ich ja schon einige Zeit lang tue. Ein Arztbesuch mit Röntgenuntersuchung
wird Aufschluss darüber geben, wieviel zu hoch die Kniescheibe steht, wenn sie es tut.
Nun stellt sich mir die Frage, wie ich die Oberschenkelmuskulatur stark dehnen kann, ohne
oder nur wenig die geschädigte Quadrizepssehne zu belasten. Dies werde ich hoffentlich
bei meinem Physiotherapeut klären können.
ESWT-Extrakorporale Stoßwellentherapie
Eine erst seit etwas 10 Jahren existierende und bisher noch zu erforschende Therapie, die
für mich in Frage kommt. Sichere
Indikationen(Anwendungsfälle) sind "Kalkschulter", "Fersensporn" und Tennisellenbogen.
Desweiteren kristallisiert sich die erfolgreiche Behandlung bei Kalkablagerungen an Sehnen
und Sehnenansatzproblemen, wie es bei mir der Fall ist, heraus. Allerdings wird immernoch
experimentiert. Doch da die Behandlung kaum Nebenwirkungen oder andere Verletzungen
nach sich ziehen, werde ich das nach der Saison tun. Glücklicherweise hat mein Orthopäde
die Aperatur, die hochenergetische Stoßwellen erzeugt. Zur Funktionsweise: einfach ausgedrückt
sind es Materiewellen(Schall bzw. Druckimpulse), die in den Körper eingeführt werden und an einem Fokuspunkt
interferieren und dort kleinste Mikrofasern zerstören, wodurch der Körper angeregt wird
zu regenerieren, was vorher so gut wie nicht passiert, weil das Gebiet schlecht durchblutet
wird. Auf dem Gebiet der Schmerztherapie ist ESWT sehr erfolgreich.
14.03.03
Die Folge jahrelangen und zuletzt übertriebenen Sprungkrafttrainings: Jumper's Knee - Patellaspitzensyndrom
Im Frühjahr letzten Jahres, auf einem Höhepunkt meiner Sprungkraftentwicklung,
hatte ich zum ersten mal Schmerzen unterhalb der linken Kniescheibe. Damals dachte ich, ich hätte
mich irgendwie gestossen, hab nicht weiter drüber nachgedacht. Die Schmerzen verschwanden wieder
und tauchten nur gelegentlich wieder auf. Im Sommer fand André Zeit und Lust auch selbst an seiner
Sprungkraft zu arbeiten. Wir trainierten, so oft es ging. Mit Gewichtsweste und ich sogar teilweise
zusätzlich mit Jumpsoles sprangen wir um die Wette und spornten uns gegenseitig an. Die Schmerzen kamen
wieder und wurden schlimmer. Nun hab ich mir ernsthaft Gedanken gemacht, was das sein könnte.
Ich hab das Training erstmal abgebrochen. Damals hatte ich sogar bei Ruhigstellung des Knies noch
Schmerzen. Daraufhin hab ich erstmal Pause gemacht, bis die Schmerzen verschwanden. Doch leider kamen sie
beim normalen Training wieder. Ich ging zum ersten mal zu einem Sportorthopäden. Er verschrieb mir
entzündungshemmende Tabletten und Ultraschall/Strom-Therapie. Ich machte wieder Pause und ließ die Therapie
über mich ergehen. Schließlich war ich wieder schmerzfrei. Bis ich wieder im Training nach einigen hohen
Sprüngen Schmerzen verspürte. Nun hab ich mir viel Gedanken gemacht, hatte Angst, es könnte eine
gefährliche, chronische Krankheit sein. Hatte Angst, es wäre ein Meniskusriss. Viele Gedanken, ich müsse
vielleicht aufhören mit B-Ball spielen. Schließlich ging ich natürlich wieder zum Orthopäden.
Diesmal zu einem anderen. Dieser schickte mich zur MRT. Das Ergebnis war erstmal beruhigend - keine
Schäden an den Menisken und sonst auch alle Bänder in Ordnung - Gott sei Dank.
Jedoch ein Patellaspitzensyndrom. Ich habe eine
Entzündung am Patellasehnenansatz und ein 7*10 mm großes zystorales Ganglion in der Sehne - die Folgen des
übertriebenen Sprungkrafttrainings mit Gewichtsweste, denke ich.
|
|
Nun war also erstmal geklärt, was die Schmerzen verursacht. Doch was tun?
Probleme mit Sehnenansätzen sind noch nicht sehr bekannt und stellen Ärzte immer noch vor schwierige Aufgaben.
Viele wissen wenig von Therapiemöglichkeiten. Er gab mir eine Spritze (teilweise kortisonhaltig)
gegen die Entzündung. Sie nahm mir vorerst die Schmerzen. Doch 3 Wochen später ging es wieder los.
Jetzt war das Problem, die grundlegenden Ursachen der Entzündung zu finden, was sich als sehr schwierig
herausstellte.
Ein Arzt kann da nicht helfen. Schließlich fand ich im Internet in verschiedenen
Foren andere Sportler (Basketballer und Volleyballer), die das gleiche Problem haben. Viele waren schon bei
vielen Ärzten ohne Erfolg gewesen und haben schon über Jahre mit dem Problem zu kämpfen. Viele Therapien
wurden versucht und brachten keine oder nur zeitweilige Erfolge, was für die Betroffenen und
mittlerweile auch für mich sehr frustrierend ist. Doch es kristallisiert sich nun heraus, dass folgende
Theorie zugrunde liegt:
Bei den vielen Stops, Cuts und Sprüngen beim Basketball wird die Oberschenkelmuskulatur(Quadrizeps- die Beinstrecker)
im Gegensatz zur Beugermuskulatur an der Unterseite des Oberschenkels
stark gefordert und daher stark ausgebildet. Durch spezielles Training um so mehr. Dadurch ergibt
sich eine muskuläre Dysbalance am Oberschenkel. Die Kniebeugermuskulatur wird so gut
wie gar nicht beansprucht und daher kaum ausgebildet. Muskuläre Dysbalancen sind schlecht für Sehnen und
Sehnenansätze. Das gilt für den ganzen Körper. Beim Trainieren einer Muskelgruppe sollen immer die
gegenläufigen Muskeln mittrainiert werden - Beuger und Strecker. Ein Grundsatz, den ich
leider nicht beachtet habe.
Desweiteren musste ich feststellen, dass gerade bei den hohen Sprüngen mit Anlauf die Sehne weh tut.
Die Theorie begründet dies folgendermaßen:

Die kinetische Energie wird bei dem Sprung in potentielle Energie umgewandelt. Dabei treten enorme
Kräfte auf. Der Unterschenkel bewegt sich ebenfalls nach vorn und muss gehalten werden bzw. das Knie muss
in dem Sprungprozess stabil gehalten werden. Hier muss die Beugermuskulatur den Unterschenkel halten, damit
das Knie stabil bleibt. Eine schwach ausgebildete Beugermuskulatur kann den Kräften - erzeugt durch einen
kräftigen Quadrizeps - nicht Stand halten bzw. den Unterschenkel festhalten. Somit wird die Patellasehne
beansprucht und kann sich bei extremen Kräften am Ansatz entzünden oder einreißen.
Weitere Theorien beziehen sich auf weitere Muskelgruppen und weiten das bis hin zur Rückenmuskulatur aus.
Fazit: Ich trainiere nun meine Beinbeugermuskulatur. Ausserdem mache ich sog.
körperstabilisierende Übungen um auch den Rücken und den Rest des Körpers von Muskelungleichgewichten zu
befreien, die evt. auch Anteil haben. Diese sind auf der unter Linkz erreichbaren Seite "Trainingslehre" zu finden.
Ich meine zu glauben, dass sich erste Besserungen herausstellen.
Und ich hoffe, dass es mein Problem beseitigt und ich bald wieder springen kann, wie ich mal konnte.
Unter den Linkz befindet sich auch das medizinische Forum, aus dem ich meine Informationen beziehe.
Mein Arzt diagnostizierte mir letztens einen verkürzten Quadrizeps. Daher verschrieb
er mir Physiotherapie, in der ich den Muskel dehnen soll - kann auch sein. Er stellte
die obige Theorie jedoch ernsthaft in Frage, obwohl sie meiner Meinung schon was gebracht hat.
Allerdings hab ich auch nebenbei mit dedehnt. Aber ich glaube, dass Besserungen nicht
Auswirkungen der Dehnungsübungen sind. Dennoch kann es eine Rolle spielen, da ein
verkürzter Quadrizeps die Kniescheibe nach oben zieht und die Patellasehne spannt. Dem wirkt
mein Patellaband entgegen, was ich zum Training trage. Sie gleicht eine evt. Fehlstellung der
Kniescheibe (zu weit oben) wieder aus, wenn diese Theorie stimmt.
19.10.02
Spektakuläres Comeback von Dirk Schauer
Zum 4. Saisonspiel gegen Thalheim feierte der VfB Lengenfeld die Rückkehr von Dirk Schauer mit einem Sieg. Nach 5 Wochen Verletzungspause
konnte er sich schnell wieder in das Spiel einfügen. Entschlossen den Tabellenführer zu schlagen, ging er in das Spiel und brachte 25 Punkte
für Lengenfeld nach Hause. Da nun seine spektakuläre Spielweise aufgrund der Knieverletzung in den Hintergrund treten muss, kann er
sich vollständig darauf konzentrieren, der Mannschaft zu dienen und Erfolge zu bringen.
04.10.02
Comeback geplant
Sportarzt und gleichzeitiger Physiotherapeut Dr. S.(dipl. Inf. in spä) plant vorläufig für den 19. Oktober, zum Spiel gegen Thalheim, Dirk Schauer's Comeback. Das gab er bei der gestrigen Pressekonferenz bekannt. Nach der Physiotherapie, so Dr. S., sind nun alle schmerzhaften Empfindungen beseitigt. Das Knie brauche jetzt noch ein wenig Erholungszeit.
10.09.02
Lengenfeld`s Starting 5 unkomplett - Knieprobleme bei Dirk Schauer
"Verdacht auf Meniskopathie" lautete die Diagnose des Arztes. In jedem Fall dauert es noch bis ca. Ende Oktober bis er wieder einsatzbereit ist. Zu diesem Zeitpunkt wird sich auch herausstellen, ob er für Lengenfeld weiterspielen kann oder zu den Rollstuhlbasketballern wechselt, ob es eine Reaktion des Körpers auf das möglicherweise übertriebene Sprungkrafttraining ist oder ob es vorzeitige Ermüdungserscheinungen der Menisken durch jahrelange Höchstbelastungen sind. In einem Interview sagte er: "Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, mit dem Basketball aufzuhören. Es ist nicht nur ein Sport für mich." Es wird auf jeden Fall sehr schwer für ihn werden, falls sich herausstellt, dass die Menisken im linken Knie schon zu sehr abgenutzt sind.
Demnach muss sich Lengenfeld ordentlich ranhalten ohne ihn, um das Ziel des Aufstieges zu erreichen. Das wird sicherlich nicht leicht, gerade weil Lengenfeld schon eine Niederlage kassiert hat.
08.09.02
Eine neue Saison - Bezirksklasse Chemnitz
Und die erste Niederlage gegen Plauen
Die Spielergemeinschaft Lengenfeld-Auerbach startet als VfB Lengenfeld mit einer Niederlage gegen Plauen. Durch ein versautes erstes Viertel (20-6) schenkten wir Homesquad II den Sieg. Trotz Kampf im 3. und 4. Viertel schafften wir es nicht mehr, den Spies rumzudrehen. Das zweite Spiel gegen Hohenstein-Ernsthal ging gut für uns aus, ist jedoch kein starker Gegner gewesen.
Sprite NBA Basketball Challenge 2002 in München
"Auf nach München" hieß
es am Sonnabend den 6. Juli für André, Matze, Stefan und mich, um mit Olliver,
Mohammed und einem weiteren Spieler 14.00 Uhr das erste Spiel zu bestreiten. 9
Uhr fuhren wir los. Leider kamen der Opel Corsa von André mit mir an Bord und
der Polo von Stefan mit Matze an Bord kurz vor München in einen Stau, so dass
wir(ich) den Slam-Dunk-Contest verpassten, der 12.30 Uhr begann. Schließlich
waren wir 10 min vor Spielbeginn dann da, im Olympiapark München. Olliver ist
schon nervös geworden. Als wir dreiviertel zwei noch nicht da waren.
Es
wurde 2 x 10 min gespielt. Ein Schiedsrichter kontrollierte das Spielgeschehen.
Das Wetter war regnerisch, daher musste der Regenplan der Challenge her, so dass
nur noch auf den überdachten Plätzen gespielt wurde. Sonntag war es dann wieder
sehr schön.
Der erste Gegner - nicht weiter schwierig, das sollte sich aber
ändern. Der zweite Gegner und damit auch das letzte an diesem Sonnabend war
schon nicht zu unterschätzen, jedoch waren nicht alle so gut wie ein, zwei
starke Spieler dieser Mannschaft. Damit gewannen wir auch das 2. Spiel hoch.
Übernachtet haben wir bei Olliver in Bad Tölz, Matze hat geschnarcht, was uns
alle lange wach hielt. Nach der anstrengenden Nacht noch ein letztes
Vorundenspiel, was wir auch gut meisterten. Doch nun ging es ins Halbfinale. Das
Spiel war ne Zeit lang eng, doch am Ende lagen wir doch entscheidend vorn.
Leichtes Grinsen auf den Gesichtern, denn wir waren im Finale. Es wurde ein sehr
hartes Spiel. Olliver meinte es war eine Regionalligamannschaft aus München. Sie
hatten 2 dunkelhäutige Spieler, von denen einer unterm Korb nicht zu stoppen
war. Wir haben knapp mit 35 zu 31 verloren. Ein paar blaue Flecken, einige
Ellenbogen im Gesicht gehabt, aber sonst gings uns gut, abgesehen von unserer
Laune, da wir nur Zweiter waren.
Trotzdem war es eine recht tolle Erfahrung,
dabei gewesen zu sein. Wenn wir Glück haben sind wir im Hintergrund des
Slam-Dunk-Courtes im DSF zu sehen. Als Nils Jäger gerade den SLAM-DUNK-Champion
interviewte, standen wir dahinter.
Wären wir Sieger geworden oder hätte
ich den Slam-Dunk-Contest mitmachen können, hätte ich bestimmt mehr geschrieben.
Also wer dazu noch was von mir hören will kann mich ja im Training fragen.
Streetballturnier in Plauen am 22.06.02
Auf dem Festplatz fand am
Sonnabend, den 22.06.02 die Car-HiFi-Veranstaltung von HiFi-Böhm statt. Nebenbei
wurde ein Streetballturnier veranstaltet, bei dem sich letztendlich nur 2 Teams
in der älteren Altersklasse anmeldeten. Es gab aber auch noch 2 "kleine Teams"
die gegeneinander gespielt haben.
Mein Team bestand wieder aus Olliver,
Markus, mir und diesmal auch noch Stan, der eine gute Partie gespielt hat. Das
zweite Team bestand aus drei Plauener Spielern, ein Großer und ein Guard aus
Homesquad III, die sich schon in Falkenstein geschlagen geben mussten, und der
recht bekannte Stopfer aus Plauen, der mit seinem Vince Carter-Trikot meist vor
Plauener Spielen für Wirbel sorgte. Da wir nur 2 Teams waren, spielten wir eine
Serie "Best of 3". Im ersten Spiel spielten Markus, Olliver und Stan. Sie
machten Ihre Sache gut, so dass sie alle bis zum Spielende weitergespielt haben.
Wir gewannen zwar mit keinem großen Vorsprung, aber doch sicher.
Im
zweiten Spiel ging ich dann mit rein und Markus setzte aus. Dieses Spiel ging
etwas deutlicher für uns aus, so dass das dritte Spiel nicht mehr von
Entscheidung war und somit wegfiel.
Wir holten uns also den
Streetball-Threepeat.
Es waren 3 schöne Pokale zur vergeben, was mich
stutzig machte, da nur so wenig Teams gekommen waren. Doch wer sollte den
dritten Pokal kriegen? Fest stand irgendjemand musste den noch mit nach Hause
nehmen. Also entschlosssen wir uns einen Slam-Dunk-Contest zu machen um den 3.
Pokal.
Wir hatten zwei Körbe: einen etwas niedrigen "Show-Korb" auf etwa
2,85 m und einen hohen auf etwa Originalhöhe. Es hat jeder mitgemacht, ausser
Markus, der nicht wollte, obwohl er vielleicht gekonnt hätte. Wir brauchten nur
noch eine objektive Jury, die die Dunks möglichst kompetent bewertet.
Schließlich fanden wir einen aus der Breakdance-Gruppe, der schon mal Basketball
gespielt hatte. Er musste nun bewerten. Es ging also los. Wir stopften auf den
niedrigen Korb 3 mal.
Die Plauener fingen an. Ich war immer zuletzt an
der Reihe. Wir sahen schöne Flüge von den Plauenern. Stan und auch Olli legten
ein paar schöne Dunks mit einem Arm hin. Der große Mann von Plauen hatte lange
Arme und konnte kraftvoll beeindrucken. Auch "Vince Carter" legte grandiose
Dinger hin, so dass ich ziemlich klein wurde. Gut, ich war sowieso der kleinste.
Ich machte einen 360°-2-handed Dunk, von dem sich die Jury beeindrucken ließ.
Danach versuchte ich noch einen Kevin Garnet-Pump-Windmill, wie er ihn im
Allstar-Game gezeigt hatte. Leider verpatzte ich ihn genauso wie den
PUMP-Reverve-JAM, den Kobe Bryant im Slam-Dunk-Contest gemacht hatte.
Dennoch stand ich im Finale zusammen mit den beiden Plauenern, "Vince
Carter" natürlich inbegriffen. Nun schlug ich vor, auf den großen Korb weiter zu
machen, da so die Unterschiede der Höhen deutlicher werden. Nun sollte es ein
Duell von Vince Carter gegen Kobe Bryant werden. Der große Plauener konnte dann
nicht mehr mit der Athletik von Kobe und Vince mithalten. Vince Carter legte
einen weiten Flug mit One-handed Dunk hin - nicht schlecht. Der Große gewohnt
kraftvoll. Ich versuchte mich mit einem weiteren 360° diesmal one-handed. Nach
dem Staunen der anderen zu beurteilen, sah es recht gut aus. Dann noch einen
normalen two-handed und die Jury ernannte mich zum Slam-Dunk-Champion(Strahl,
Grins).
Also durfte ich dann den dritten Pokal mit nach Hause nehmen.
Ein gelungener Tag für mich, das stand danach fest. Ganz besonders, weil ich ja
mein Kobe Bryant Trikot komplett anhatte und der Plauener sein Vince Carter
Trikot. Das war also auch das allgemein bekannte Duell. "Vince" war am Ende
enttäuscht, das merkte ich. Er war wirklich gut. Wenn er ein bisschen kleiner
gewesen wäre, hätte er es bestimmt gewonnen. An dem Tag war es übrigens so
schön, dass ich mir nen ordentlichen Sonnenbrand geholt hab. Der hatte es ganz
schön in sich. Das wars aber locker wert, denn endlich wurde mein Training mal
offiziell belohnt.
Spielbericht Auerbach - Markleeberg
Am Samstag, den 15.06.2002, fand zur
normalen Trainingszeit der Auerbacher-Basketballer ein Spiel der nicht normalen
Art statt. Gekommen waren die Mannen vom TSG Markkleeberg, welche in der
Leipziger Bezirksklasse ihre Spiele absolvieren. Obwohl das Spiel unter dem
Motto Freundschaftsspiel stattfand, versuchte man trotzdem seinen Teil zu einem
Sieg bezutragen. Dadurch ließ sich ein Vergleich der beiden Ligen in Chemnitz
und Leipzig ableiten. Die Markkleeberger kamen mit nur 6 Spielern, alle groß und
rein körperlich den Göltzschtalern überlegen. Jedoch hatten sie keinen
etatmäßigen Aufbauspieler in ihren Reihen, welcher das Spiel leiten konnte. Auf
Seiten der Auerbacher war man fast komplett, es fehlte aus der Starting Five nur
André Carl. Im 1. Viertel konnte man noch keinen Leistungsunterschied
feststellen. Der Heimmannschaft gelang nach 5 Minuten ein Vorsprung von 8
Punkten. Dieser hielt sich jedoch bis zum Ende des Spielabschnittes. Nach der
kurzen Pause ging es weiter. Für die Gäste schien die Pause zu kurz gewesen zu
sein. Die Vogtländer zogen in den ersten 3 Minuten von 30:22 auf 39:27 davon.
Danach gab es noch einen 15:5 Lauf in den letzten 6 Minuten vor der
Halbzeitpause. Der Halbzeitstand von 58:36 ließ auf einige Schwächen der
Markkleeberger schließen. Das 3. Viertel, eigentlich das Stärkste der
Eintracht-Mannen, verlief mit 15:17 für Markkleeberg wohl nicht so ganz den
Vorstellungen der Gastgeber. Die Gäste verstanden es jetzt besser ihre großen
Leute einzusetzen. Die in der Offensive zugesprochenen Freiwürfe konnten indes
nicht verwandelt werden. So verwunderte es nicht, dass man das 4. Viertel aus
Sicht der Auerbacher mit 16:21 verloren geben mußte. Man ist jedoch angesichts
des Ergebnisses zufrieden. Das Spiel gewann man mit der typischen Spielweise der
Auerbacher, dem FastBreak. Man wollte eine gute Zonenverteidigung spielen,
welches geglückt war. Viele waren wohl auch mit den Gedanken beim
Achtelfinalspiel der Deutschen Nationalelf. In nächster Zeit ist noch ein
Rückspiel in Markkleeberg geplant. Allerdings müssen die Auerbacher Spieler auf
Ihren Playmaker verzichten, da er bei Markkleeberg, seinem Spielverein während
des Studiums, mitspielen wird.
Stats
| Name |
Punkte |
3er |
Freiwürfe |
Fouls |
| Damm, Christian |
2 |
- |
- |
1 |
| Höfer, Jens |
4 |
- |
- |
2 |
| Höfer, Jörg |
5 |
1 |
0/2 |
3 |
| Schauer, Dirk |
20 |
- |
2/2 |
- |
| Vogel, Silvio |
39 |
- |
5/12 |
1 |
| Reichenbach, Frank |
- |
- |
0/2 |
2 |
| Petzold, Albert |
2 |
- |
2/4 |
4 |
| Pfeiffer, Volker |
17 |
- |
1/2 |
3 |
ein Bericht von Silvio Vogel
Go Home Homesquad!
AOK Streetball-Challenge 2002 in Falkenstein am Sonntag den
09.06.2002
Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr das Streetballereignis in
Falkenstein auf dem großen Parkplatz am Stadion statt. Das Wetter an den
Vortagen war mies, was einem die Hoffnung auf schönes Wetter an dem Sonntag
nahm. Doch Sonnabend nachmittag hörte es auf zu regnen. Sonntag früh – ein Blick
aus dem Fenster – alles OK. Es versprach noch ein schöner Tag zu werden. Und das
nicht nur aufs Wetter bezogen. Am Ende hatte ich noch einen leichten
Sonnenbrand!
Die Teams:
3 Teams in der Altersklasse ab 12
Jahren, und 8 Teams in der Klasse ab 16. Doch für mich überraschend meldeten
sich in der ab 18 J. Klasse ganze 15 Teams. Darunter 2 starke Teams, die wir aus
Eibenstock schon kannten(und bezwangen), 2 Teams aus Plauen und unser Team
„Orange Juice“ bestehend aus Olliver, Markus (Spitzner) und meiner Wenigkeit.
„ACAB“, das erste und stärkere Plauener Team, war mit Tobi, einem großen Mann
aus der Mannschaft Homesquad 3 und einem weiteren Guard, den ich nicht kannte,
besetzt. Die „Homesquad Old-Stars“ waren mit ein paar Spielern aus Homesquad 3
besetzt. „Das Team ohne Namen“ bestand aus 3 großen teils kräftigen Leuten, die
alle Stopfen konnten, daher der Respekt auf meiner Seite.
3 Gruppen
ergaben sich, aus denen die ersten Beiden und die zwei besten Dritten aus jeder
Gruppe ins Viertelfinale einzogen. Ein gute Verteilung ergab sich für uns, so
dass wir ungeschlagen ins Viertelfinale einzogen. Vorher noch der Shootout, bei
dem ich wohlgemerkt noch nie in die zweite Runde gekommen war. Es stellten sich
also alle an der etwas näher als Freiwurflinie entfernten Markierung an und
versuchten ihr Glück. 2 Würfe in der ersten Runde, danach nur noch einer pro
Runde. Wer trifft ist in der nächsten Runde, wer nicht trifft, ist raus. Also
versuchte ich mein Glück mit Olliver. Markus wollte nicht. Tobi fing immer an,
wir haben uns immer zuletzt angestellt. Erste Runde: Tobi trifft, Olliver auch
und ich ... auch! (das war das erste mal, dass ich nicht in der ersten Runde
rausgeflogen bin). Von etwa 60 Leuten blieben ca. 20 übrig. 2. Runde: Tobi
trifft, zwischendrin noch 5 andere, Olliver trifft, ich ebenfalls! 3. Runde:
noch 8 Mann übrig. Tobi wieder als erster: verwirft! Danach die anderen 5 Leute:
verworfen, verworfen, verworfen, verworfen, verworfen. Nun waren noch Olliver
und ich dran. Olliver vor mir: er setzt ihn auch daneben! Keiner hatte in der 3.
Runde getroffen. Nun war ich zuletzt an der Reihe. Ich wusste es, alle anderen
wussten es: wenn ich nun treffe bin ich Sieger! Nun, ihr könnt es euch ja
denken, ich stell mich hin und mach das Ding ohne Ringberührung rein. Hab dann
nen Ball bekommen und war glücklich. Die anderen warfen noch um die folgenden
Plätze. Tobi wurde Vierter, Olliver Fünfter, glaub ich.
Viertelfinale:
Auch hier erwischten wir noch einen relativ leichten Gegner. Gewannen hoch
und zogen ins Halbfinale ein. Die anderen 3 Viertelfinale konnten „Das Team ohne
Namen“ und die 2 Plauener Mannschaften für sich entscheiden. Nun warteten wir
auf die Verteilung der Halbfinale. Am liebsten wäre uns die schwächere
Mannschaft von Plauen gewesen, die aber durch überragende Dreierquote nicht zu
unterschätzen war. Doch es kam anders: wir mussten gegen Tobi und sein Team
„ACAB“ ran. Olliver verteidigte Tobi, Markus nahm den Guard und ich musste den
größten verteidigen. Am Anfang konnten wir 2 Punkte machen, doch Tobi drückte
den Dreier 1 m hinter der Linie ab – drin. Danach ging es hin und her. Olliver
konnte seine Masse gegen Tobi einsetzen und am Brett punkten. Bis Tobi noch so
einen Dreier eine Minute vor Schluß einstreute. Nun musste ein Dreier (2 Punkte
wert) her. Natürlich versuchte es Olliver. Leider Tobi in seinem Gesicht –
daneben, doch Markus holte sich wiederholt gegen seinen Gegenspieler den
Rebound. Der Pass raus auf mich, Olliver stellte mir den Block, Tobi schreit:
„Übernehmen !“, „Übernehmen !!!“. Ich stieg hoch und versenkte den Dreier –
Ausgleich – Verlängerung. Ballbesitz wurde ausgelost (Münzwurf) – Sudden Death
Mode. Plauen kriegte den Ball. Ich erinnerte mich an das Spiel vor drei Jahren,
wo es mir genauso erging und wir rausflogen. Doch wir wollten keinen Korb
zulassen. Tobi natürlich der Go-To-Guy. Immer wieder der Versuch, Tobi den Block
zu stellen und Mismatches zu erzeugen, führte durch schnelles Switchen zu keinem
wirklich freien Schuss, so dass Tobi seinen Wurf daneben setzte. Markus wieder
mit dem wichtigen Rebound. Pass raus auf mich, Olliver macht sich Platz unterm
Korb, Ball geht wieder rein und er macht das Ding, Plauen war besiegt und wir
standen im Finale. Trotz ein paar Fouls, um leichte Punkte zu verhindern (auf
beiden Seiten) war es ein faires Spiel mit gegenseitiger Anerkennung.
Im
Finale standen uns nun „Das Team ohne Namen“ gegenüber. Ich musste in der
Defence wieder gegen den Größten ran. Doch ich konnte ihn wie auch den Plauener
mit Power gut vom Korb weghalten, so dass er nur zu zwei Punkten kam(Würfe). Sie
machten jedoch nicht den Eindruck, dass sie das Spiel gewinnen wollten. Wir
kämpften viel mehr und gewannen schließlich mit 10 zu 6 verdient. Wir holten uns
also den zweiten Titel (nachdem wir in Eibenstock auch schon gewannen). Nun kann
ich nur noch sagen: Threepeat! (Zwickau oder Plauen).
3. Platz für Lengenfeld beim zweiten Lengenfelder
Freizeit-Basketball-Turnier
2 Gruppen:
| Gruppe 1 |
Gruppe 2 |
| Auerbach |
Lichtenstein I |
| Lengenfeld |
Lichtenstein II |
| Plauen |
Reichenbach |
| Oelsnitz |
k.A. |
Lengenfeld konnte sich im ersten Spiel
gegen ihre Mitspieler aus Auerbach absetzten und gewannen verdient. Plauen
sicherte sich den Sieg gegen Oelsnitz im zweiten Spiel. Damit spielte Auerbach
gegen Oelsnitz und Plauen gegen Lengenfeld. Auerbach holte sich nach hart
umkämpten Spiel nach Verlängerung knapp den Sieg ein. Lengenfeld musste sich
gegen die körperlich stärkeren Plauener geschlagen geben. Eine eher schwache
Leistung vom Guard Dirk Schauer machte einen Sieg unmöglich. Doch letztendlich
konnte er durch eine gute Schiedsrichterleistung doch noch glänzen. Auerbach
holte sich am Ende den 5. Platz, Lengenfeld den dritten ( nach schleppendem
Erfolg gegen Reichenbach ) und Plauen holt sich den Sieg gegen Lichtenstein I.
Erfolg beim 3. Basketballturnier in Reichenbach
Am Sonnabend, den 27.04.
fand wieder einmal ein Turnier in Reichenbach statt. Eine Mannschaft aus
Lichtenstein, Reichenbach selbst, unsere Freizeitligamannschaft, die ich ab
sofort als Auerbach auf dieser Seite bezeichne, und unsere
Bezirksklassemannschaft, die Lengenfeld heißen soll, waren am Start. Elsterberg
konnte leider nicht kommen. Es wurden folgende Spielkombinationen ausgelost:
Lengenfeld - Lichtenstein
Auerbach - Reichenbach
Danach spielten
Verlierer und Gewinner gegeneinander.
Im ersten Spiel legte Lengenfeld einen
schwachen Start hin, doch Lichtenstein konnte sich trotz der Anfangsnervosität
nicht absetzen. So eine Chance gab es in diesem Spiel später nicht mehr.
Lengenfeld nutze die Chancen in der Offensive und machten mit einer Manndeckung
in der Defence ordentlich Druck, so dass der Gegner kaum noch zum Punkten kam.
Lengenfeld gewann schließlich hoch mit über 30 Punkten Vorsprung. Im zweiten
Spiel konnte sich Auerbach durch gute Aktionen von Volker Pfeiffer absetzen.
Dieses Spiel hab ich als Schiri zusammen mit Michel Weiss versucht zu pfeifen,
daher kann ich zum Verlauf nicht weiter viel sagen. Auerbach gewann deutlich.
Nun spielten die Verlierer gegeneinander. Zunächst schien das Spiel ziemlich
ausgeglichen, doch die Reichenbacher hatten einen "grossen" Mann der viele
Akzente in der Offence setzte. Ebenfalls hatten die Lichtensteiner Probleme mit
dem schnellen Aufbauspieler von Reichenbach, der immer wieder zu guten Würfen
kam. Reichenbach entschied das Spiel verdient für sich.
Nun stand das Finale
an. Es sollte ein spanndendes Spiel werden und die Hoffnungen erfüllten sich.
Auch Lengenfeld konnte einen entschlossen Volker Pfeiffer kaum aufhalten. Doch
durch ein paar Missverständnisse in der Defence kam ich zu einigen leichten
Punkten. Es ergab sich ein 10 Punkte-Führung zur Halbzeit. In der zweiten
Halbzeit wollten es die Auerbacher wissen. Sie holten Punkt um Punkt auf bis es
2 Minuten vor Schluss nur noch 3 Punkte Rückstand waren. Lengenfeld punktete,
doch Volker setzte den Dreier zum Anschluss. Doch letztendlich hat es nicht
gereicht, die Lengenfelder zu besiegen. Lengenfeld konnte noch ein paar Punkte
machen und somit schließlich mit 5 Punkten Führung gewinnen.
Durch eine
nette Aktion der Spielergemeinschaft Auerbach/Lengenfeld, die nicht 2 Pokale
brauchten, konnte auch Lichtenstein mit einem Pokal nach Hause fahren, der ihnen
von Auerbach überreicht wurde.
Auerbach und Lengenfeld bilden Spielergemeinschaft
In der kommenden
Saison wird ein Teil der Auerbacher, mich eingeschlossen, für den VfB Lengenfeld
in der Bezirksklasse ordentlich aufräumen. Die Spielergemeinschaft macht dies
möglich. Sogar ein zweites Team konnte erstellt werden, das weiterhin für
Auerbach in der Freizeitliga agieren wird.
Spektakulärer Erfolg der Basketballmannschaft "Eintracht Auerbach" in der
Freizeitliga "Oberfranken"
Die Zeit für die Baller aus Auerbach war
gekommen. Das erste mal konnten wir das Halbfinale für uns entscheiden und somit
am 17.03.02 das Finale gegen Bayreuth bestreiten. Doch nun soweit gekommen
reichte uns ein zweiter Platz nicht wirklich. Wir wollten den Titel. Trotz
unerwarteter Foulprobleme mehrerer wichtiger Spieler konnten wir uns im ersten
Viertel eine knappe Führung herausspielen, die wir bis zum Ende nicht mehr
hergaben. Wir besiegten die ewigen Favoriten "Always Ultra Bayreuth" deutlich
mit 108 zu 81.